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Krefeld
Ostwall: Schilder und mobile Anlage sollen Raser stoppen

Krefeld. Die Haltestelle am Ostwall wird nicht wie vorgesehen am Wochenende fertig werden. Das erklärte Baudezernent Martin Linne. Nach Aussage des Dezernenten ist es beim Einsetzen eine der gläsernen Dachplatten zerbrochen.

"Hierdurch wird sich die Fertigstellung der Haltestelle weiter verzögern", so Linne. Einsatzbereit seien ab sofort die restlichen Windschutz- sowie die Sitzelemente. Wann das Dach fertiggestellt ist, konnte Linne nicht abschließend sagen. Sicher ist nur, dass es in den Abendstunden weiterhin Einschränkungen beim Bahnverkehr geben werde.

Noch einmal geändert wird die Geschwindigkeits-Beschilderung im Bereich der Haltestelle. So wird das Verkehrszeichen, das auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h hinweist, vergrößert und gleichzeitig ein Tempo-10-Piktogramm auf die Fahrbahn aufgetragen. Um mögliche Raser zusätzlich zu sensibilisieren, will die Stadt kurzfristig eine mobile Messanlage anschaffen und dort aufstellen, welche die jeweils gefahrene Geschwindigkeit anzeigt. Die Kosten hierfür betragen zwischen 3000 und 4000 Euro.

"Das Gerät kann noch aus Mitteln des Ostwallumbaus finanziert werden", erklärte Linne in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Selbstverständlich werde parallel die Polizei gebeten, auch in diesem Bereich künftig verstärkt zu kontrollieren. "Eine Überwachung ist hier unerlässlich", betonte abschließend Ausschussvorsitzender und CDU-Ratsherr Jürgen Wettingfeld.

(jon)
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