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Krefeld
Outokumpu bleibt auf gutem Kurs

Krefeld. Der weltweit größter Hersteller von rostfreiem Stahl steigert den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 715 Millionen Euro auf 4,9 Milliarden Euro.

Der finnische Stahlkonzern Outokumpu mit Werk in Krefeld vertraut weiter darauf, bis 2020 seine wirtschaftlichen Ziele durch verbesserte Effizienz und optimierte Kundenorientierung zu erreichen. Bekanntlich hat der Konzern in Krefeld zu diesem Zweck kräftig investiert, aber auch ganze Abteilungen geschlossen. In Benrath und Bochum wurden Standorte komplett geschlossen. Dass die Verantwortlichen an ihren Kurs glauben, unterstreicht eine Meldung des weltweit größten Herstellers von rostfreiem Stahl.

Die Aktiengesellschaft nach finnischem Recht machte öffentlich, dass Mitglieder des eigenen Direktoriums (Board of Directors) - eine Art Aufsichtsrat und Vorstand in Personalunion - von der Zukunft ihres Arbeitgebers dermaßen überzeugt sind, dass sie Aktien erworben haben. Markus Akermann kauft im Oktober 5000 zum Preis von 8,01 Euro pro Stück. Der Optimismus deckt sich mit den Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate dieses Jahres.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 715 Millionen Euro auf etwa 4,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 327 Millionen Euro. Im Vorjahr stand noch ein Defizit von 56 Millionen Euro in den Büchern. 1,48 Milliarden Euro Umsatz entfielen dabei allein auf das dritte Quartal dieses Jahres.

(sti)
 
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