| 00.00 Uhr

Krefeld
Plakate erzählen Geschichten junger Zuwanderer

Krefeld. Der Jugendbeirat der Stadt stellt den Neuntklässlern der Hülser Gesamtschule seine neue Plakataktion vor.

In der Robert-Jungk-Gesamtschule, die neben der die Traglufthalle für 150 Flüchtlinge liegt, lernen Jugendliche aus verschiedenen Nationen in einer sogenannten internationalen Klasse. Grund genug für den Jugendbeirat der Stadt, den Neuntklässlern der Gesamtschule seine aktuelle Plakataktion als erste vorzustellen. Auf insgesamt sechs DIN A0-Plakaten sind die Gesichter von jeweils sechs Jugendbeiratsmitgliedern abgebildet, den Mund immer mit einem QR-Code bedeckt.

Die Codes führen zu YouTube-Videos, in denen Leon, Homeira, Emre, Frederic, Lena und Mustafa vom Jugendbeirat die Geschichten von Sahra, Murat, Mehmet, Arman, Rahmallah und Slava erzählen, die nach Deutschland geflüchtet sind und jetzt hier in Krefeld wohnen. Die Filmszenen sind über QR-Code Scanner oder im YouTube-Kanal des Jugendbeirats Krefeld ohne Scan abzurufen. Hier erzählt dann jeweils der auf dem Plakat fehlende Mund die Geschichte der jungen Geflüchteten. Die Plakate sollen in allen Krefelder Schulen und Jugendeinrichtungen aufgehängt werden und sind an Geschäfte in der Hoch- und Königstraße verteilt worden.

"Um Vorurteile abzubauen, möchten wir Jugendliche in unserem Alter auf die Situation von Kindern und Jugendlichen weltweit aufmerksam machen und damit ein Zeichen an unseren Schulen setzen" , erläutert Leon Schwager vom Jugendbeirat.

"Viele wissen gar nicht, was die Flüchtlinge auf ihrem Weg hierhin alles durchmachen mussten", ergänzt Beiratsmitglied Frederic Koch. Um die Einzelschicksale von Flüchtlingen darstellen zu können, hatten sie gemeinsam mit ihren Mitstreitern vom Jugendbeirat in verschiedenen Jugendeinrichtungen junge Zuwanderer angesprochen.

Wer an einer Mitarbeit im städtischen Jugendbeirat interessiert ist, kann sich bei Matthias Hoeps vom Fachbereich Jugendhilfe informieren unter Telefon 863354 oder per E-Mail an matthias.hoeps@krefeld.de.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Krefeld: Plakate erzählen Geschichten junger Zuwanderer


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.