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Krefeld
Politik berät über Supermarkt an Kronlandbrücke

Krefeld. Die Bezirksvertretung Oppum/Linn kann in ihrer nächsten Sitzung am kommenden Dienstag, 27. September, die Weichen für ein neues Nahversorgungsangebot in Oppum stellen. Konkret geht es um die Idee, auf dem Festplatz an der Kronlandbrücke Einzelhandel zu ermöglichen.

Die Verwaltung hat jetzt auf Antrag der CDU eine sieben Seiten lange Stellungnahme abgegeben. Der Standort wird danach als geeignet angesehen. Man sei der Auffassung, dass es eines "Leitbetriebes aus dem Einzelhandel" bedürfe, um die Funktionsfähigkeit des Zentrums zu stärken. "Dieser Magnetbetrieb soll ein großflächiger Lebensmittelmarkt sein, um die Nahversorgung im Ortskern zu stärken." Ein Gutachten hatte eine Ideal-Größe von rund 1300 Quadratmetern ermittelt. Je nach Flächenverfügbarkeit sei ein ergänzendes Angebot aus der Grundversorgung, zum Beispiel Drogerie und Getränke, zu begrüßen.

Entsprechendes Baurecht für die Fläche besteht, bereits 2009 war mit dem Bebauungsplan Nr. 680/I ein Sondergebiet festgesetzt worden, das der Unterbringung von Einzelhandelsbetrieben der Nahversorgung dient.

Nun soll die Politik entscheiden: "Soweit die Ansiedlung eines Nahversorgers im Bereich des Festplatzes Buddestraße nunmehr final gewünscht wird, sollte hierzu ein planungspolitischer Grundsatzbeschluss gefasst werden." Zuvor soll aber die Bezirksvertretung Oppum-Linn angehört werden.

Investoren für das Vorhaben stehen nach Angaben der Verwaltung bereits in den Startlöchern: es seien mehrere Interessenten bekannt.

Kritiker haben in der Vergangenheit bemängelt, dass nur rund 100 Meter von dem Areal entfernt bereits ein Discount-Markt existiert und dass der Standort vom Oppumer Ortskern auf der anderen Seite des Bahnhofs zu weit entfernt sei.

(cpu)
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