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Krefeld
Politik plant Kunstrasenplätze für Horkesgath und Bockum

Krefeld. Jeweils 100.000 Euro werden für die Bezirkssportanlagen aus Mitteln der Sportpauschale "angespart". Einen genauen Zeitplan gibt es aber noch nicht.

Der Sportausschuss hat jetzt bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme beschlossen, jeweils 100.000 Euro für die Bezirkssportanlagen Horkesgath und Bockum aus Mitteln der Sportpauschale "anzusparen". Damit sollen Kunstrasenspielfelder errichtet werden. Einen genauen Zeitplan gibt es allerdings noch nicht. Nach Auffassung der Verwaltung kommt den genannten Anlagen die jeweils höchste Priorität in Bezug auf die Schaffung von Kunstrasenspielfeldern zu. Kriterien sind zum Beispiel der Zustand der jeweiligen Anlage, die Mannschaftsdichte der nutzenden Vereine, die Schulsportdichte und die Lage der jeweiligen Sportanlage. Die Bezirksportanlage Horkesgath liegt in direkter Nachbarschaft zu mehreren Schulstandorten. Der dort ansässige Verein, Spiel und Sport (SuS) Krefeld, ist der Stadt seit mehr als zwei Jahrzehnten ein verlässlicher Partner bei der eigenverantwortlichen Pflege und Betreuung der Anlage. Die sportliche Entwicklung verzeichnet einen nahezu gleichbleibenden Stand bei den gemeldeten Mannschaften. SuS sei unter dem Aspekt der Reduzierung der Anzahl an Bezirkssportanlagen bereit und in der Lage, eine Kooperation oder Fusion mit einem benachbarten Verein einzugehen.

In Bockum sind die meisten Fußball-Mannschaften in ganz Krefeld gemeldet. Zwar findet auf der Anlage kein regulärer Schulsport statt, allerdings ist der Verein neben dem SC Bayer der größte Anbieter auf dem Gebiet des "Offenen Ganztags" sowie im Projekt "Verlässliche Schule" (sieben Schulen mit rund 1400 Schülern). Der TSV hat jüngst ohne finanzielle Unterstützung der Stadt neben der Errichtung eines Vereinsheims mit Geschäftsstelle auch das vorhandene Umkleide- und Sanitärgebäude von der Stadt übernommen, kernsaniert und auf die Dauer von 50 Jahren gepachtet, womit der Standort gesichert ist.

Quelle: RP
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