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Krefeld
Polizei Krefeld zieht erste Bilanz zu Flüchtlingen

Krefeld. Die Polizei Krefeld hat rund zwei Monate nach dem verstärkten Zuzug von Asylbewerbern eine erste Bilanz in Sachen Kriminalitätsentwicklung gezogen. Die beengte Situation in den Unterkünften führe zu vielen kleineren Straftaten, aber auch schwerere Fälle seien registriert worden.

Nach dem verstärkten Zuzug von Flüchtlingen nach Krefeld macht die Polizei erste Tendenzaussagen zur Kriminalitätsentwicklung. Zwar registriert die Polizei in den Flüchtlingsunterkünften Straftaten, diese sind aber oftmals auf die beengte Situation zurückzuführen.

Dies können Spannungen sein, die zum Beispiel bei der Essensausgabe oder anderen alltäglichen Abläufen in den Unterkünften entstehen. Überwiegend handelt es sich um Beleidigungen, Diebstähle und Körperverletzungen. Vereinzelt kam es dort auch zu schweren Straftaten wie zum Beispiel Raub und gefährlicher Körperverletzung.

Sämtliche Straftaten werden konsequent verfolgt. "Wir beobachten die Situation genau und stehen mit allen Akteuren im engen Austausch. Mir ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und die Situation zu versachlichen, um Gerüchten den Nährboden zu entziehen", so Polizeipräsident Rainer Furth.

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