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Krefeld
Preise für ausgezeichnete Kita-Forscherteams

Krefeld. Der Kindergarten an der Prinzenbergstraße holte sich Platz 4 bei Kreativwettbewerb zur Aktion "Evonik Kinderuni". Von Holger Hintzen

Forscherdrang zahlt sich aus. Mit Bausteinen aus Acrylglas können sich die Kinder der Kita an der Prinzenbergstraße demnächst als Architekten versuchen. Einen Zuschuss zu den Anschaffungskosten des schicken Baumaterials haben sich die Jungen und Mädchen mit ihren Erzieherinnen selbst verdient. Sie holten sich den vierten Platz beim Kreativwettbewerb zur Evonik Kinderuni - und damit einen Geldpreis in Höhe von 1000 Euro. "Die Bausteine habe ich ehrlich gesagt schon gekauft", sagte Kita-Leiterin Monika Piefer gestern bei der Preisverleihung. "Die Kinder sollen halt gleich sehen, dass sie etwas gewonnen haben."

Die Krefelder Kita war eine von mehr als 800 weitere Kindertagesstätten, die im April zu Forscherlabors wurden. Wieder ein Rekord: Damit wurde die Teilnehmerzahl von gut 760 Kindergärten bei der 2015er Aktion noch einmal übertroffen. Drei Wochen lang hat die Rheinische Post eine Serie mit Anleitungen zu naturkundlichen Versuchen veröffentlicht.

Mehr als 16.000 Jungen und Mädchen haben die Experimente mit ihren Erzieherinnen und Erziehern in den Kindergärten nachvollzogen. Zusätzlich gab es den Kreativwettbewerb, für den Evonik Industries Geldpreise im Gesamtwert von 30.000 Euro gestiftet hat. Dieser Betrag wird an 50 Kindergärten verteilt, die eine Jury aus Vertretern von Evonik und Rheinischer Post ausgewählt hat.

Annähernd 230 Kindergärten haben sich an diesem Kreativ-Wettstreit beteiligt und dafür Bastelarbeiten, Collagen, Videos, Songs und Präsentationen eingereicht. Die zehn Hauptgewinner waren nach Essen zum großen Fest eingeladen.

Für den Krefelder Kindergarten war das Fest in Essen zwar der Abschluss einer spannenden Forscherzeit bei der Evonik Kinderuni. Aber es bedeutet dennoch nicht das Ende allen naturkundlichen Experimentierens an der Prinzenbergstraße. "Wir sind ein ,Haus der kleinen Forscher', und für uns gehört Beschäftigung mit Naturwissenschaft und Technik zum Kindergartenalltag", sagt Monika Piefer. Warum? Die Antwort ist ebenso einfach wie überzeugend: "Die Kinder finden das toll - und sie staunen."

Den ersten Preis des Wettbewerbs holte sich übrigens der Kindergarten "Die kleinen Kleckse" aus Grevenbroich-Barrenstein. Für dessen Mini-Forscher nahm sich nach der Siegerehrung Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, noch einmal ausgiebig Zeit.

Der gelernte Chemiker zog einen Forscherkittel über seinen dunklen Anzug und erkundete mit den kleinen Kollegen, wie man mit Hilfe von Natron, etwas Essig und Kohlendioxid eine Kerze auf ungewöhnliche Weise auslöschen kann.

Noch mehr Bilder vom Abschlussfest und die Namen aller 50 mit Preisen ausgezeichneten Kitas sind im Internet bei RP online zu finden unter www.rp-online.de/evonikfest.

Quelle: RP
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