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Krefeld
Promenade: Vorschlag für Route über Rheinwerft

Krefeld. Die Planungen für die Krefelder Promenade einerseits und den 101 Kilometer langen Radschnellweg Ruhr (RS 1) von Duisburg bis Hamm andererseits verliefen bislang ohne Bezug aufeinander, hatte Grünen-Ratsherr Daniel John im März beklagt. Er plädierte für eine Führung der Promenade über das Untere Werft am Rheinufer, was ihm Kritik der CDU-Mittelstandsvereinigung eingebracht hatte, weil sein Vorschlag den Hafen und den Chempark beeinträchtigen würde. Jetzt weist John auf das Integrierte Handlungskonzept für Uerdingen hin, das schon im Teil 1 den Anschluss der Promenade an den Radschnellweg vorsieht und im Teil 2 vor allem auch erklärt: "Eine Veränderte Wegeführung des Rheinradwegs sowie eine Alternativroute der Krefelder Promenade im Stadtteil Uerdingen über das Untere Werft würde den Stadtteil als Ausflugsort ebenfalls für neue Zielgruppen attraktiver machen." Genau dies führt das Konzept neben dem möglichen Ankauf der Flächen des Unteren Werft auch als eine der umzusetzenden Einzelmaßnahmen im Zuge des Projekts Rheinblick auf.

"Man bräuchte seitens des Hafens ein Zuwegungsrecht", hatte John im März erklärt und appelliert: "Mit gegenseitigem Verständnis für die jeweiligen ja sehr sinnvollen Ziele muss es doch möglich sein, die städtebaulichen Potenziale des Rheins für Uerdingen zu nutzen, ohne dass der Industriestandort gefährdet ist."

Für den Fall, dass die Nutzung der Flächen am Rheinufer möglich werde, regte er an, das Rheintor, die Straße neben dem historischen Marktplatz und die Oberstraße für den Lückenschluss der Promenade zwischen Königsberger Straße und Rheinufer einzubeziehen. In Richtung Süden dränge sich die Nutzung der nördlichen Linner Straße auf.

(lez)
 
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