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Krefeld
Prozess gegen Diebesbande wird neu aufgerollt

Krefeld. Der Prozess um eine Einbrecherbande, die 2015 im Raum Krefeld aktiv gewesen war, ist geplatzt. Weil das für Montag angekündigte Urteil wegen der Erkrankung eines Schöffen nicht gesprochen werden kann, muss das seit fast vier Monaten andauernde Verfahren jetzt neu aufgerollt werden. Diese Entscheidung liegt an gesetzlich vorgeschriebenen Fristen, innerhalb derer die Termine stattfinden müssen. Die lange Pause aufgrund der Erkrankung bedeutet, dass die Beweisaufnahme erneut durchgeführt wird. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten bereits plädiert. Der Staatsanwalt hatte für die sechs Angeklagten Freiheitsstrafen von bis zu fast sechs Jahren beantragt. Die Männer, die sich als Bande wegen einer Einbruchserie vor dem Landgericht verantworten müssen, hatten weitgehend Geständnisse abgelegt. Weil das allerdings immer nur häppchenweise geschah und auch Terminabsprachen mit den Verteidigern schwierig waren, zog sich der Prozess in die Länge.

Vorgeworfen wird den Männern eine Einbruchserie zwischen Januar und Mai vergangenen Jahres, von der auch der Kreis Viersen betroffen war. Eingeräumt wurde von den Angeklagten unter anderem ein Einbruch in ein Fotogeschäft in Tönisvorst. Dort waren Fenster aufgehebelt und Kameras für 11.500 Euro entwendet worden. Ein neuer Verhandlungstermin ist offen.

(BL)
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