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Krefeld
Quartiers-Rundgang am Krefelder Hauptbahnhof

Krefeld: Quartiers-Rundgang am Krefelder Hauptbahnhof
Sie nahmen an der Quartiersbegehung im und um den Krefelder Hauptbahnhof teil: Volker Frings-Wikker, Leiter des Gerhard-Tersteegen-Hauses, Manfred Stein von der Fraktion Die Linke, Edgar Sonnenschein von der Bahnhofsmission, Quartiersentwickler Sandy Schilling und David Nowak vom Büro des Oberbürgermeisters (von links). FOTO: Christian Schüttler
Krefeld. Die Stadt Krefeld und die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände (AGW) sind Träger des Projekts "Entwicklung altengerechter Quartiere - Krefeld, südliche Innenstadt", das zur Hälfte mit Landesmitteln finanziert wird. Seit fast zwei Jahren setzt Quartiersentwickler Sandy Schilling den Gedanken um, Räume für Begegnungen zu öffnen, die nicht nur den älteren Menschen, sondern dem gesamten Sozialraum zugutekommen. Im Rahmen des Quartiersprojekts finden zum Beispiel immer freitags ab 13 Uhr Begehungen mit jeweils unterschiedlichen Zielen und Themen in dem Gebiet um Hansaviertel und Kronprinzenviertel statt. Interessierte Teilnehmer treffen sich im Ladenlokal "ein Laden" im Hansazentrum. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Nähere Informationen dazu gibt Sandy Schilling unter Telefon 02151 639541.

An einer Begehung im und um den Krefelder Hauptbahnhof nahmen nicht nur Bewohner des Quartiers teil. In einem bunten Mix aus Bürgern sowie Vertretern der Stadt und sozialen Verbänden ging es von der Eingangshalle im Krefelder Hauptbahnhof zur Radstation der Diakonie zu einem verborgenen Ausgang im südlichen Teil des Bahnhofes.

Edgar Sonnenschein, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bahnhofsmission, führte die Gruppe anschließend auf das Gleis 1 zur Bahnhofsmission, deren wichtige Arbeit alle Teilnehmer würdigten. Die Mitarbeiter sind die "gute Seele" des Bahnhofs. Für Sonnenschein gab es fachkundige Unterstützung bei dieser ungewöhnlichen Führung. Einige Teilnehmerinnen der älteren Generation schilderten ihre Erinnerungen und Erlebnisse an den Bahnhof bis zurück in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Da wurde dann auch schon mal über Details diskutiert. Während des Rundgangs hatten alle Beteiligten auch die Gelegenheit, sich mit ihren Anliegen an die Vertreter der Politik und Verwaltung zu wenden.

Quelle: RP
 
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