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Krefeld
Quartiersbewohner wollen Ostwall häufiger nutzen

Krefeld. Quartiersbewohner und Einrichtungen haben auf dem Ostwall das "Klön-Café - Aktiv" organisiert und die Nachbarschaft auf die Straße geholt. Bereits vor dem eigentlichen Start der Veranstaltung waren die gut 100 Plätze unter dem Pavillon des SC Bayer 05, neben dem Quartiersprojekt Südliche Innenstadt der Hauptveranstalter dieser Aktion, belegt.

Viele Gäste brachten Kuchen mit, die vorher in den verschiedenen Einrichtungen im Quartier gebacken worden waren. Auch die Bäckerei Sommer spendete zwei Bleche Obstkuchen. Von der Dekoration durch die Floristik-Werkstatt aus der Schwertstraße über einzelne Spieleaktionen der Psychosozialen Hilfe (PSH) Schwertstraße bis zur Begleitung und dem Transport von bewegungseingeschränkten Menschen aus dem Quartier hatte eine Vielzahl von nachbarschaftsaktiven Akteuren Anteil am Erfolg der Veranstaltung.

"Das zentrale Anliegen der Veranstaltung ist die Aneignung des öffentlichen Raumes für die umliegenden Bewohner", erklärt Sandy Schilling, Quartiersentwickler vor Ort. Viele Aktionen im bisherigen Projektverlauf reagierten auf den Wunsch, städtische Freiräume zu gestalten. Die wiederholte Darstellung einer wohnbevölkerungsnahen Nutzung des Grünstreifens am Ostwall führt nun dazu, dass Stadt, IG Ostwall sowie weitere Akteure am Standort in den kommenden Wochen darüber ins Gespräch kommen wollen, wie dieser Ort langfristig und nachbarschaftlich genutzt werden kann.

Über den Cafébetrieb hinaus gab es die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Aktions-Ideen zu einer aktiven Nachbarschaft zu informieren. Vorgestellt wurden das Modell der nachbarschaftlichen Anlaufstellen im Kronprinzenviertel, der Nachbarschaftstreff im Hansa Centrum oder das Begegnungstelefon für Krefeld, zu dem sich auf der Veranstaltung einige Gesprächspartner zum ersten Mal live trafen.

Quelle: RP
 
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