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Krefeld
R 7 bringt Krefelder aus Köln bei Verspätung nur bis Neuss

Krefeld. Neuer Anbieter, doch gleiche Sorgen: Auch mit Übernahme der Bahnlinie "Rhein-Münsterland-Express" (RE 7) durch National Express kommt es vor, dass Fahrgäste aus Meerbusch und aus Krefeld nicht wie gewünscht an ihr Ziel gebracht werden. Wenn der aus Köln kommende Zug auf der Strecke zu große Verspätung hat, hält er in Neuss und fährt direkt wieder zurück nach Köln. Bahnkunden beschweren sich seit langem über diese Problematik.

Mit dem Anbieterwechsel war bei vielen Meerbuscher und Krefelder Bahnkunden die Hoffnung verbunden, dass sie nun nicht mehr auf halber Strecke aussteigen müssen. Daniel Prüfer, Sprecher von National Express, räumt jetzt aber ein: "Bedingt durch etwaige Streckensperrungen und Bahnübergangsstörungen kommt dies immer noch vor. Wenn ein Fahrzeug mehr als 20 Minuten Verspätung habt, endet dieser Zug der Linie RE 7 aus Köln kommend nach Anweisung der Betriebsleitzentrale der DB Netz AG in Duisburg bereits am Neusser Hauptbahnhof."

Dort werde dann kurzfristig, wenn möglich, ein so genannter Taxi-Notverkehr eingerichtet. Manchmal würde der Zug noch Osterath erreichen. Krefelder Kunden würden dann per Nordwestbahn weiterfahren können.

(sep)
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