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Krefeld
Ramirez-Figueroa erhält das Mies-Stipendium

Krefeld. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet. Der in Guatemala City lebende Künstler Naufus Ramirez-Figueroa erhält das mit 5000 Euro dotierte Mies-van-der-Rohe-Stipendium. Der 1978 geborene Künstler überzeugte die internationale Jury "durch seine sehr körperliche und persönliche Auseinandersetzung mit essenziellen Themen wie Architektur, Kultur und Geschichte, bei der er sich sowohl an populären Praktiken der südamerikanischen Folklore bedient als auch Merkmale einer universellen Hochkultur hinterfragt", teilt die Stadt mit. Auf eine einzigartige, meist farbgewaltige Weise verknüpfe er Kunst und Alltag miteinander.

Wie das aussieht, werden die Museumsbesucher ab Februar im Museum Haus Lange sehen. Denn alle Preisträger erhalten die Chance, mit einer Ausstellung internationale Aufmerksamkeit zu erregen. Die Preisträger leben in der Atelierwohnung von Haus Esters und sollen sich in einem künstlerischen Projekt mit dem Ort auseinandersetzen. Der Jury, der auch die künftige Direktorin der Krefelder Kunstmuseen, Katia Baudin, und ihre Stellvertreterin Sylvia Martin angehörten, verspricht sich vom Stipendiaten eine spannende Ausstellung: "Identität, Körper und Raum sowie die außereuropäische Perspektive, die Naufus Ramirez-Figueroa als guatemaltekischer Künstler einnimmt, sind zentrale Aspekte, die neue Möglichkeiten in der Auseinandersetzung mit der Architektur und Geschichte der Krefelder Villen von Mies van der Rohe versprechen", heißt es in der Preis-Begründung.

(ped)
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