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Krefeld
Realschule Oppum jetzt mit "Kunstflur"

Krefeld: Realschule Oppum jetzt mit "Kunstflur"
Die Eröffnung des Kunstflurs mit einem vielfältigen Programm stieß bei Eltern und Schülern der Realschule Oppum auf großes Interesse. Die Darsteller der Theater-AG bekamen viel Beifall. FOTO: RO
Krefeld. Der Eingangsbereich des Hauptgebäudes soll ab sofort für die Präsentation von Kunst- und Kulturprojekten genutzt werden. Im Rahmen eines "Kunstganges" wurden jetzt künstlerische Arbeiten der Schüler gezeigt.

Die Realschule Oppum hat einen neuen "Kunstflur" eingerichtet. Der Eingangsbereich des Hauptgebäudes soll ab sofort für die Präsentation von Kunst- und Kulturprojekten genutzt werden. Als Erstes wurde jetzt im Rahmen eines "Kunstgangs" Einblick in das künstlerische Wirken der Schüler in diesem Schuljahr gewährt: Theater, Malerei, Skulptur, Musik und Klanginstallation.

So nahm die Theater-AG der Schauspielerin Birgitta Heller das Publikum zum Auftakt in eine höchst spannende, durch James Bond inspirierte Krimiszene mit und überzeugte mit packender szenischer Darstellung. Die Requisite waren Ausstellungsstücke aus der Comic-AG des Künstlers Jari Banas und Gemälde aus dem Kunstunterricht, die im umgestalteten Raum in Szene gesetzt und auf Staffeleien präsentiert wurden.

Sorgfältig gearbeitete und farbig gestaltete Textilarbeiten aus Krefelder Krawattenseiden, die kürzlich im Deutschen Textilmuseum in Linn zu sehen waren, konnten jetzt auch innerhalb des Schulhauses gezeigt werden: Die Patchworkarbeiten wirkten gerahmt noch besser; außerdem waren Täschchen aus dem gleichen Material in der Technik "Twisted-Pouch" zu sehen. Auch das Objekt "Apfelbaum" aus Filzarbeiten der Klassen 6 und 10 wurde der Schulgemeinschaft gezeigt.

In den beiden sich anschließenden Räumen waren Träume in zwei Installationen zu sehen: Ein Bett mit Kissen lenkte den Blick auf mehrere Traumfänger, und als weitere Einrichtung zogen gerahmte Schülergemälde die Blicke auf sich - beides Arbeiten eines von der Künstlerin Ines van der Ende geleiteten Kurses. Im anderen Raum hüllte blaues Licht, das durch Wellen aus farbigem Papier an der Glastür erzeugt wurde, Unterwasserwelten mit Fischen, Seepflanzen und einer Schildkröte ein. Die Klangraum-Arbeitsgemeinschaft unter Anleitung von Doga Sagsöz ließ die Schauenden an ihren gemeinsam erstellten innovativen Klangcollagen teilhaben, die mit sehr viel Engagement dargeboten wurden.

Die erst vor kurzer Zeit ins Leben gerufene Schülerband unter dem Musiker Andreas Pasieka stellte anschließend die zum großen Teil auch in der Freizeit der Mitwirkenden entstandenen Ergebnisse vor.

Maßgeblich in der Beratung und Vorbereitung dieses mit viel Beifall bedachten kulturellen Ereignisses wirkte Birgitta Heller mit, die neben dem Leiten der Theater-AG auch als Kulturagentin an der Schule arbeitet.

Quelle: RP
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