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Krefeld
Regierungspräsidentin Lütkes genehmigt Haushalt der Stadt

Krefeld. Überwachung der Etatsanierung bis 2020 hat oberste Priorität.

Auf diese Post aus Düsseldorf haben Oberbürgermeister Frank Meyer und Kämmerer Ulrich Cyprian lange gewartet: Die Aufsichtsbehörde hat den Haushalt 2017 für die Stadt Krefeld und den mittelfristigen Plan für einen Weg aus der Finanzkrise gestern genehmigt. Die Düsseldorfer Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat die vom Rat der Stadt Krefeld im Dezember des vergangenen Jahres beschlossene Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes für 2017 genehmigt. Damit kann auch die Haushaltssatzung der Stadt Krefeld veröffentlicht werden und die Stadtverwaltung voll umfänglich ihre freiwilligen Ausgaben leisten.

Nach Jahren des Nothaushalts gab es 2015 einen "Neustart" der Konsolidierungsplanung. Die Stadt habe ihr Maßnahmenpaket aktiv überarbeitet und wolle das Konsolidierungsvolumen in einzelnen Jahren bis zum Haushaltsausgleich im Jahr 2020 sogar steigern, berichtet die Finanzaufsicht.

Gleichzeitig werde das für 2016 geplante Ergebnisdefizit voraussichtlich deutlich geringer ausfallen (wir berichteten). Diese Entwicklungen stützten die Erwartung, dass die von Krefeld geplanten Haushaltsziele auch erreicht werden. "Angesichts der immanenten Prognoserisiken einer mehrjährigen Haushaltsplanung muss die Umsetzung und gegebenenfalls Anpassung der Sanierungsplanung aber weiterhin oberste Priorität haben", mahnt Lütkes.

(sti)
 
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