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Krefeld
"Rheinbrücke"-Kleingärtner: Stadt prüft Ersatzfläche an alter Kläranlage

Krefeld. Im Rahmen der Verbesserung der Hafenanbindung an die Bundesstraße 288 (Berliner Straße) und zur A 57 wird, wie berichtet, der Gartenbauverein "Rheinbrücke" weichen müssen. Auf Antrag der CDU befasste sich die Bezirksvertretung Uerdingen in ihrer jüngsten Sitzung mit diesem Thema. Die Christdemokraten wollten wissen, ob die Kleingärtner entschädigt werden, ob die Verwaltung ein Ersatzgrundstück vorsieht oder ob die Kleingärtner auf andere Gärten verteilt werden.

Bezirksvorsteher Jürgen Hengst verwies auf Gespräche, die er mit dem Vorstand des Vereins geführt habe. Demnach sähen die Kleingärtner die Möglichkeit, auf ein Ersatzgelände auszuweichen oder ihr Gelände in reduzierter Form an Ort und Stelle zu belassen. Im Rahmen des Beschlusses zur Offenlage des Bebauungsplans 777 im kommenden Frühjahr, bei dem die Entscheidung für eine der drei Varianten zu treffen sei, werde erwartet, dass die Vorschläge des Vereins mit diskutiert werden.

"Entschädigungsansprüche der Kleingärtner bestehen", sagte Norbert Hudde, Leiter des städtischen Fachbereichs Stadtplanung. Ein externer Gutachter werde die Gärten bewerten. Unterdessen liefen Prüfaufträge für Ersatzflächen, davon ausgehend, dass die Kleingärten verlegt werden müssen. Geprüft werde eine Fläche am Fuß der B 288 im Bereich der alten Kläranlage, die jedoch 3000 Quadratmeter kleiner sei als die aktuelle, 19.500 Quadratmeter große Kleingartenfläche sei. Außerdem müssten dort noch einige Quadratmeter für die geplante Krefelder Promenade abgezogen werden. Weil dort aber noch ein - allerdings rechtunsicherer - B-Plan für eine Versorgungsanlage bestehe, müsste für diese Fläche gegebenenfalls ein neuer B-Plan aufgestellt werden. "Nach erstem Augenschein ist dort aber die Einrichtung einer Ersatzfläche für die Kleingärtner möglich", fasste Norbert Hudde zusammen.

(lez)
 
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