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Krefeld
Rheinlandtaler für Mechthild Staudenmaier und Klaus Reymann

Krefeld. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeichnet Mechthild Staudenmaier und Klaus Reymann für ihre Verdienste um die Kulturregion Rheinland mit dem Rheinlandtaler aus.

Mechthild Staudenmaier hat sich um die Erinnerungskultur und das Holocaust-Gedenken in Krefeld verdient gemacht. Sie war Vorsitzende des Vereins "Villa Merländer" und hatte großen Anteil daran, dass Krefeld Mitglied des Riga-Komitees wurde. Nicht zuletzt verdankt ihr die Stadt die Wiederentdeckung des von den Nationalsozialisten verfemten Krefelder Künstlers Heinrich Campendonk. Mechthild Staudenmaier hat sich darüber hinaus in der überregionalen Frauen- und Kulturarbeit sowie der Förderung regionaler Künstlerinnen einen Namen gemacht und ist weit über die Grenzen Krefelds für ihr soziales, museales und kulturelles Engagement bekannt.

Der geborene Krefelder Klaus Reymann hat nicht nur als erfolgreicher Architekt Spuren in seiner Heimatstadt hinterlassen. Nach der von ihm initiierten Renovierung der Galopprennbahn in Krefeld gründete Reymann im Jahr 1995 die Krefelder Baudenkmalstiftung, die sich für den Erhalt und die Sanierung von Baudenkmälern einsetzt. Seinem Engagement ist auch die Restaurierung der beiden Krefelder Seidenfabrikantenvillen von Mies van der Rohe zu verdanken.

Der Rheinlandtaler wird am 27. August in einer Feierstunde im Rittersaal der Burg Linn an Mechthild Staudenmaier und Klaus Reymann verliehen. Die Laudatio hält Anne Henk-Hollstein, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland.

Quelle: RP
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