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Krefeld
Richter Banke: Abschied nach 34 Jahren

Krefeld. Richter Joachim Banke in Krefeld lud aktuelle und frühere Kollegen aus dem Justizdienst zu seiner Feier anlässlich seiner Pensionierung nach Krefeld ein. Zum Dank gab es eine Urkunde der Landesregierung. Von Ingrid Krüger

Der Jurist Joachim Banke, der seit Januar 2012 als Vizepräsident des Krefelder Landgerichts tätig war, feierte jetzt mit zahlreichen früheren und jetzigen Kollegen seinen Abschied vom 34 Jahre langen Justizdienst. Der bald 65-Jährige hatte auch frühere Landgerichtspräsidenten, bereits pensionierte Richterkollegen und Mitarbeiter aus den Geschäftsstellen eingeladen.

Christiane Fleischer, die Präsidentin des Krefelder Landgerichts, schilderte detailliert die jahrelange berufliche Laufbahn von Joachim Banke, der offenbar bei allen sehr beliebt war. Dabei machte die Präsidentin auch klar, dass Banke die meiste Zeit seines Justizdienstes als Richter am Mönchengladbacher Landgerichts verbracht hatte. So war er 1997 Vorsitzender Richter in Mönchengladbach geworden. Der Vater einer Richterin und eines Jurastudenten hatte Erfahrungen an Strafgerichten und ebenso an Zivilkammern gesammelt. Viereinhalb Jahre war Banke auch Pressesprecher.

Vor Erreichen der Altersgrenze hatte er in Krefeld noch ein umfangreiches Wirtschaftsverfahren bewältigen müssen. Am Ende bekam der Richter noch eine Anerkennungs- und Dankesurkunde von der Landesregierung. Von den Krefelder Kollegen erhielt der künftige Ruheständler ein Erinnerungsalbum und eine Flasche Whisky. Nicht ohne Stolz wiesen seine Kollegen dabei daraufhin, dass der Whisky aus dem Jahr 1981 stamme. Das sei schließlich das Einstellungsjahr, in dem sein Justizdienst begann.

In Mönchengladbach war Joachim Banke als Vorsitzender Richter der 10. Zivilkammer zuletzt aufgefallen, als er vor allem Bank- und Finanzsachen verhandelte. Auch in Mönchengladbach wurde ihm hohe Fachkompetenz und große Belastbarkeit attestiert.

"Ich habe nie bereut, Richter geworden zu sein. Man hat immer mit Menschen zu tun. Es gibt wenig Routine. Selbst Verwaltungstätigkeit, oft nicht so beliebt, habe ich gern gemacht. Auch Presseangelegenheiten fand ich interessant", erklärte der frühere Pressesprecher im Gerichtssaal in Krefeld. Dafür bekam der Richter viel Beifall.

Der Vizepräsident fand nicht nur für seine Kollegen am Richtertisch lobende Worte. Auch bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die ihm zuverlässig bei den umfangreichen Prozessvorbereitungen geholfen hatten, bedankte sich der bald 65-Jährige.

Quelle: RP
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