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Krefeld
Risiko-Pflaster auf Rheinbabenstraße: Sanierung gefordert

Krefeld. Die FDP-Stadtratsfraktion hatte im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Mobilität den schlechten Zustand der Straßen im historischen Stadtkern von Linn bemängelt. Der Bezirksvertretung Oppum-Linn teilte der zuständige Abteilungsleiter des Tiefbauamtes, Martin Lothmann, schriftlich mit, dass "einzelne Schadensbereiche kleinschrittig ausgebessert" würden. Das Grundproblem sei, dass seinerzeit beim Bau des Oberpflasters keine technischen Vorschriften existiert hätten. Mit dieser Antwort zeigte sich die Bezirksvertretung nicht zufrieden. Claudia Heitmann (FDP) erinnerte daran, es der denkmalgeschützte Ortskern Linns das touristische Aushängeschild Krefelds sei. Die Rheinbabenstraße sei wegen der vielen hochstehenden und gelockerten Pflastersteine für Radfahrer nicht ungefährlich und für Rollstuhlfahrer nicht benutzbar.

Nachdem Eva Staudacher (SPD) eine Fotoserie mit besonders augenfälligen Schäden vorgelegt hatte, stellte Heidrun Hillmann (CDU) die Frage, ob die Schadensbeseitigung aus dem Etat überhaupt finanzierbar sei. Nachdem Helmut Späth (SPD) ein Ende der endlosen Flickschusterei an Krefelds Straßen gefordert und eine Sanierung vor allem der Rheinbabenstraße mit dem Auftrag von Kunstharz vorgeschlagen hatte, forderte Thilo Forkel (CDU) den Bezirksvorsteher Hansjürgen Tacken (SPD) auf, bei der Verwaltung eine Grundsanierung Rheinbabenstraße einzufordern.

(oes)
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