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Krefeld
Rivalität mit Moers: Krefelder SPD will Kandidaten stellen

Krefeld. Im innerparteilichen Kampf um die SPD-Bundestagskandidatur für den Wahlkreis Wesel II/Krefeld II will die Krefelder SPD den Moerser Genossen das Feld nicht kampflos überlassen: Sie will auch Kandidaten ins Rennen schicken, tut sich aber schwer damit. Bislang haben lediglich fünf Sozialdemokraten aus Moers den Hut ins Rennen geworfen. Am 30. September entscheiden 150 gewählte Delegierte aus Moers, Krefeld und Neukirchen-Vluyn bei einer Konferenz in Moers, wer im Wahlkreis Wesel II/Krefeld II für die SPD bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 antreten wird. Eine Sitzung des Krefelder SPD-Unterbezirksvorstandes zur Kandidatenfrage gestern Abend blieb ohne Ergebnis. Die Krefelder Kandidaten sollen nun am 19. August benannt werden.

Der talentierteste Nachwuchspolitiker in der SPD, Benedikt Winzen, steht nicht mehr zur Verfügung - er ist für die Landtagskandidatur vorgesehen. Dem Vernehmen nach hat Parteichef Ralph-Harry Klaer erklärt, dass er nicht antreten will. Interesse an einer Kandidatur soll der frühere SPD-Ratsherr Christoph Aretz angemeldet haben. Er war 2014 im Streit aus der SPD ausgetreten, hatte aber in einer als nobel gewerteten Geste sein Ratsmandat an seine Partei abgetreten. Mittlerweile ist er wieder in die Partei eingetreten und soll dort Rückhalt haben.

(vo)
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