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Abgesagter Rosenmontagszug
Jecken wollen noch beraten, ob der Zug nachgeholt wird

Rosenmontag in Krefeld: Prinzenpaar nach Absage untröstlich
Krefeld. Ob der abgesagte Rosenmontagszug in Krefeld nachgeholt wird, soll in den nächsten Tagen entschieden werden. Die Karnevalisten wollen sich erst noch beraten.

Zugleiter Albert Höntges hat angekündigt, dass er sich mit dem Comitee Crefelder Carneval (CCC) in den kommenden acht Tagen  treffen werde, um zu diskutieren, ob es einen Ersatzzug geben soll und an welchem Termin dieser stattfinden könnte. Sollten sich die Karnevalisten dafür entscheiden, ist ein Termin im Frühjahr denkbar. Die Stadt teilte mit, dass  Oberbürgermeister Frank Meyer selbst keinen Termin im April vorgeschlagen, den Karnevalisten aber Unterstützung für einen eventuellen Nacholtermin zugesagt habe.

Der Rosenmontagszug in Krefeld war am Montagmorgen aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Grund sei die aktuelle Sturmwarnung gewesen, teilte eine Sprecherin der Stadt mit. Bei der abschließenden Einsatzbesprechung und Lagebeurteilung hätten die Sicherheitsbehörden am Montagmorgen in Abstimmung mit den Veranstaltern entschieden, den Zug abzusagen. Bis zuletzt habe man gehofft, den Zug wie geplant durchführen zu können.

Auch in Düsseldorf sowie in vielen weiteren Städten wurden die Rosenmontagszüge vorsorglich abgesagt. In Köln sind die Jecken wie geplant losgezogen. In Düsseldorf soll am Dienstag ein Nachholtermin bekanntgegeben werden.

Prinzengarden ziehen nach Zug-Absage spontan durch Krefeld FOTO: Thomas Lammertz

 

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