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Krefeld
Runder Tisch für Umbau Kölner Straße

Krefeld: Runder Tisch für Umbau Kölner Straße
Der Umbau der Kölner Straße mitsamt barrierefreier Haltestellen bleibt umstritten. Die Fischelner wollen mitreden. FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Krefeld. Die Bezirksvertreter aus Fischeln wollen nicht einsehen, warum an der Ostwall-Haltestelle ein Shared Space mit Tempo 10 möglich ist, an der Kölner Straße angeblich jedoch nicht. Von Carola Puvogel

Die Fischelner Politik will bei der Ausgestaltung des Haltestellen-Neubaus und allen weiteren Umbaumaßnahmen an der Kölner Straße mitreden. Dazu wird auf Vorschlag von Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm (SPD) kurzfristig einer Runder Tisch einberufen, zu dem auch Vertreter des Bürgervereins und Werberings eingeladen sind. Gemeinsam will man schnell ein Papier erarbeiten, in dem dargelegt werden soll, welche Wünsche die Fischelner umgesetzt sehen wollen. Die Liste soll dann an SWK, Stadt und Tiefbauamt übergeben werden.

Die Entscheidung, wo die barrierefreien Haltestellen an der Kölner Straße gebaut werden, war im Planungsausschuss gegen das mehrheitliche Votum der Bezirksvertretung Fischeln gefallen. Die Bezirksvertreter kritisieren auch, dass im von den SWK und der Verwaltung vorgelegten Plan weder ein barrierefreier Umbau der Haltestelle Clemensstraße noch die Einrichtung eines "Shared Space" für das Projekt "Dorfplatz Fischeln" ausreichend Berücksichtigung finden und somit ein Gesamtkonzept fehle. Ein weiterer Diskussionspunkt ist, dass durch die geplante Anhebung der Fahrbahn vor dem Rewe-Markt weitere Barrieren geschaffen und obendrein Schleichverkehre durch Wohngebiete die Folge sein könnten. Werbering-Vorsitzender Robert Reichling plädiert daher für eine barrierefreie Lösung am Gehweg und nicht in der Straßenmitte, außerdem solle die Abbiegemöglichkeit zum Geschäftszentrum rund um Hafels erhalten bleiben.

Kritik an der Verwaltungsvorlage wurde auch deshalb laut, weil die Einrichtung von Tempo 10 entlang des gewünschten Dorfplatzes als nicht praktikabel bezeichnet wird. Es sei nicht einzusehen, warum an der Ostwall-Haltestelle ein Shared Space mit Tempo 10 möglich sei, an der Kölner Straße jedoch nicht.

(cpu)
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