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Krefeld
Samstag ist Tag der Architektur

Krefeld: Samstag ist Tag der Architektur
Der Erweiterungsbau der Hochschule Niederrhein ist ein Beispiel, wie Architektur Funktionalität bietet und an die Historie anknüpft. Die Fassade symbolisiert durch den Metallvorhang textile Gewebe. FOTO: Tünde Schmitz
Krefeld. Sie prägt das Stadtbild - und beeinflusst so die Gesellschaft: Architektur geht alle an. Deshalb hat die Architektenkammer der Länder den bundesweiten Tag der Architektur am Wochenende 25. und 26. Juni unter den Titel "Architektur für alle" gestellt. In Krefeld können fünf Bespiele besichtigt werden, Planer und Architekten stehen vor Ort für Auskünfte bereit. Von Petra Diederichs

Campuserweiterung Hochschule Niederrhein, Reinarzstraße: Besonderes Kennzeichen ist der feine Metallschleier an den Obergeschossen, der auf die Tradition Krefelds als Web- und Seidenstadt verweist. Gleichzeitig ist das Gewebe Sonnen- und Wärmeschutz und symbolisiert den Raum für eine konzentrierte Lehr-, Lern- und Forschungsatmosphäre. Besichtigung Sa.10.30 -14.30 Uhr, Treffpunkt: am Haupteingang des Neubaus, Obergath 79, Führungen um 11.30 und 13.30 Uhr.

Campuserweiterung HN, Süd: Besonderer Blick liegt auf dem Park im Zentrum, der als Liegewiese, für Ballspiele aber auch temporär für Gartenfeste genutzt werden kann. Im Atrium des Neubaus ist ein Kiesgarten Beispiel für nachhaltiges Niederschlagsmanagement. Sa. 10.30-15 Uhr, Führung 11 und 13 Uhr, Haupteingang Gebäude J. Schönwasserstraße 98/100: Die Wohnhäuser von 1905 stehen unter Denkmalschutz. Die Fassaden wurden umfassend saniert und wieder mit dem zur Bauzeit vorherrschenden "Krefelder Weiß" gestrichen. Sanierungsschwerpunkt waren auch die schmiedeeisernen Terrassen- und Balkonkonstruktionen: Sie sind Unikate und Beispiele traditioneller Handwerkskunst. Sa./So. 15-18 Uhr

Sonnenweg 4: Das Einfamilienhaus mit Staffelgeschoss und Flachdach wurde für eine Familie mit drei Kindern konzipiert. Stilmerkmal sind die Geradlinigkeit und die bodentiefen Fenster, durch die Innen- und Außenraum zu verschmilzen scheinen. Der Innenraum ist hierbei großzügig und lichtdurchflutet. Durch die Staffelung des Obergeschosses erhält das Haus seine Individualität. Sa. 12 -14 Uhr.

Haltestelle Ostwall: Das Glasdach ist 125 Meter lang und überdacht eine Fläche von 1500 Quadratmetern. 108 gebogene Glasscheiben bilden das transparente Dach, das auf dem Stahltragewerk zu schweben scheint. Die schlanken Stützen geben der Konstruktion eine Leichtigkeit, die den Stahl fast vergessen lässt. Der Effekt wird verstärkt, wenn der beleuchtete Bahnsteig bei Dunkelheit im Glas reflektiert. So. 13-16.30 Uhr; Führungen 14 und 15 Uhr.

Quelle: RP
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