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Krefeld
Schroersdyk: Ausbau mit Graben und Tempo 30

Krefeld. Nach Beratungen in mehreren Sitzungen der Bezirksvertretung Nord und zwei extra anberaumten, stark besuchten Bürgerversammlungen präsentierte die Bauverwaltung dem Gremium - und wiederum zahlreichen Zuhörern - am Donnerstagabend vier Varianten zum erstmaligen Ausbau des Schroersdyks nebst Entwässerung - inklusive Kosten, an denen sich die anliegenden Hauseigentümer zu 90 Prozent zu beteiligen haben.

Zur Debatte standen Lösungen mit einem Kanal oder mit einem Graben, jeweils entweder mit einer Tempo 30-Zone oder einem verkehrsberuhigten Bereich, in dem Schritttempo gilt. Die Verwaltung stellte die technischen und verkehrlichen Auswirkungen aller Varianten vor und nannte die Kosten, die für die Anlieger zwischen 747.000 und 796.000 Euro betragen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile empfahlen die Bezirksvertreter der Verwaltung einstimmig, mit der Graben-Variante mit Tempo 30-Zone weiter zu planen. Deren Kosten belaufen sich als zweitgünstigste Variante auf komplett 830.000 Euro, was für die Hauseigentümer 778.000 Euro bedeutet. Auf die preiswerteste Lösung wurde verzichtet, weil es in einer verkehrsberuhigten Zone keine Gehwege gibt und weniger Stellplätze zur Verfügung stehen.

Zur Kenntnis nahmen die Bezirksvertreter die Pläne für eine Bebauung der Brachfläche an der Ecke Inrather Straße und Wilmendyk mit Wohnhäusern (Bericht folgt).

(lez)
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