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Krefeld
Seidenweberhaus: CDU sieht keine Chance für Investitionen

Krefeld. Philibert Reuters weist die Kritik der FDP mit Nachdruck zurück. Die Haltung der CDU zu den wichtigen Themen Stadthaus und Seidenweberhaus sei wohldurchdacht und begründet, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende gestern. Die Kommune könne in der derzeitigen Finanzlage weder eine Sanierung noch einen Neubau der beiden Immobilien stemmen. Insofern sei auch die Möglichkeit zu prüfen, unter welchen Bedingungen das unveränderte Seidenweberhaus weiter betrieben werden könne.

Reuters hält es für eine Selbstverständlichkeit, dass über eine private Beteiligung an den Kosten einer Sanierung oder an einem Neubau nachgedacht werde. "Man muss auch bei der Variante finanziell die Kraft haben, 30 Jahre lang jeweils rund zehn Millionen Euro jährlich für beide Vorhaben aufzubringen", erklärte Reuters. Dafür sehe es in der jetzigen Haushaltslage aber nicht gut aus, meint er.

Reuters erinnert seinen liberalen Kollegen daran, dass die Bezirksregierung Düsseldorf in der Genehmigungsverfügung zum Haushaltssicherungskonzept 2015 bis 2020 festgestellt habe, dass die erfolgreiche Umsetzung des Haushaltssicherungskonzeptes eine Investitionsplanung bedingt, "die sich im Sinne einer Priorisierung weiterhin auf dringliche und verpflichtende Vorhaben konzentriert und auf kostenintensive Großprojekte mit erheblichen Folgeaufwendungen verzichtet". Das gelte auch für das Stadthaus und das Seidenweberhaus, so Reuters. Zum weiteren Vorgehen erklärt der CDU-Politiker: "Für das Seidenweberhaus und das Stadthaus ist deshalb der Finanzbedarf für alle Alternativen darzulegen."

(sti)
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