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Einsatz in Krefeld
SEK überwältigt mutmaßliche Schwerverbrecher

Einsatz in Krefeld: SEK überwältigt mutmaßliche Schwerverbrecher
Ein Polizeiwagen steht im Februar 2016 vor der Villa in Rheurdt, auf die geschossen wurde. FOTO: Jürgen Stock
Krefeld. Die Polizei hat am Mittwoch im Bereich der Kempener Allee zwei Männer festgenommen, die als so gefährlich eingestuft wurden, dass Beamte von Spezialeinheiten (SEK) zum Einsatz kamen.

Zur Vorgeschichte gehören Schüsse, die im Februar auf ein Haus in Rheurdt abgegeben wurden. Hintergrund ist offenbar Erpressung. Der Einsatz der SEK-Kräfte fand gegen 18.20 Uhr statt; festgenommen wurden ein 29-jährigen Bielefelder sowie ein 56-jähriger Mann aus Düsseldorf.

Die Polizei Kleve hatte über die Schüsse berichtet. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten zwischenzeitlich gegen drei Tatverdächtige, das Verfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Kleve geführt.

Die Festgenommenen stehen im Verdacht, Geld von den Hauseigentümern gefordert zu haben. Ob sie mit der ursprünglichen Tat in Verbindung stehen, ist nicht bekannt. Sie wurden am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve wegen schwerer räuberischer Erpressung dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ gegen beide Beschuldigten einen Untersuchungshaftbefehl

(vo)