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Krefeld
Siempelkamp: SPD will Info-Paket mit Firma schnüren

Krefeld. Die Firma Siempelkamp soll sich das Unternehmen Currenta in Sachen Informationspolitik bei Zwischenfällen zum Vorbild nehmen. Nach dem Feuer in einem Kühlturm bei Siempelkamp am Freitag (wir berichteten) meldet sich Ralph-Harry Klaer (SPD), Bezirksvorsteher Nord zu Wort. In einem Schreiben an den Siempelkamp-Geschäftsführer Hans W. Fechner habe er angeregt, die Informationswege der Firma bei Alarm zu überdenken und zu verbessern. Klaer schlug vor, einen Plan zur Benachrichtigung der Bevölkerung umzusetzen.

Damit könne man schneller Klarheit in der Nachbarschaft erzielen, falls es noch einmal zu einem sicherheitsrelevanten Ereignis mit Außenwirkung kommen sollte. Bei der Firma Currenta in Uerdingen seien nach seinem Eindruck sehr gute Erfahrungen mit solchen Schritten gemacht worden. Klaer lud die Geschäftsleitung der Firma Siempelkamp ein, an der Bezirksvertretungssitzung am 16. November teilzunehmen und ihre Sicht der Dinge darzustellen. Der Geschäftsführer der Firma Siempelkamp, Herr Hans W.

Fechner habe die Einladung des Bezirksvorstehers angenommen. In der Zwischenzeit wird den Fraktionen der Bezirksvertretung ein Dialog mit der Firma Siempelkamp angeboten, um mögliche und sinnvolle Wege zu besprechen. Klaer legt auch Wert auf die Sicht der Arbeitnehmer. So stehe er im Kontakt mit den Betriebsräten bei Siempelkamp. Ihm sei der Erhalt guter Arbeitsplätze im Krefelder Nordbezirk sehr wichtig, sagt Klaer.

(sti)
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