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Krefeld
So wird Beethoven ein Fall für den Jazzkeller

Krefeld. Dass sich Vertreter zeitgenössischer Populärmusik durch Ludwig van Beethoven inspirieren lassen, ist nicht erst seit dem Electric Light Orchestra ("Roll over Beethoven") publikumswirksam. Mit "Crossover Beethoven" legt der Jazzpianist Marcus Schinkel (wie Beethoven aus Bonn) nun eine CD vor, die sich mit dem Meister der Wiener Klassik intensiv auseinandersetzt. "Er nimmt Beethovens Musik als Ausgangspunkt für eine eigene musikalische Reise und überschreitet dabei - ganz im Sinn des großen Komponisten - manche traditionelle musikalische Grenze: Eine wirklich spannende Verbindung von Beethoven und Jazz", vermeldet der Jazzklub. Der präsentiert Schinkel bei der Jazzattack am Donnerstag, 21. Januar, im Jazzkeller.

Mit dabei ist auch Schinkels langjähriger Schlagzeuger Wim de Vries, am Bass ist Jazzattack-Mitbegründer Stefan Rademacher zu hören.

Die Fachpresse lobt, dass Schinkel sich auf seiner CD abseits des Mainstream-Repertoires vieler Klavierjazz-Trios bewegt, weil er die Grenzen zwischen den Genres Jazz, Klassik und Rock aufhebt und sein "lyrisches Klavierspiel mit verzerrten Synthesizersounds" mischt, "so als ob Keith Jarrett sich zum pianistischen Rendezvous mit dem Altrocker Jon Lord von Deep Purple getroffen hätte".

Schinkel hat am Konservatorium Arnheim Jazz- und klassisches Klavier studiert und zusätzlichen Unterricht bei Richie Beirach und Walter Norris genommen. Außerdem war er Mitglied im Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter Leitung von Peter Herbolzheimer.

Konzert Donnerstag, 21. Januar, 20.30 Uhr, Jazzkeller, Lohstr. 92, Eintritt frei.

(ped)
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