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Krefeld
Sparda-Bank hält Bilanzsumme in Krefeld auf dem Vorjahresniveau

Krefeld. Filialleitern Andrea Hambloch ist mit dem Geschäftsjahr 2015 zufrieden. Die Niedrigzinsphase verhindere bessere Ergebnisse. Immobilien weiter im Trend. Von Henning Rasche

Dafür, dass die Zeiten sind wie sie sind, kann Andrea Hambloch nichts. Deswegen ist sie auch damit zufrieden, dass sich die Bilanz im vergangenen Jahr nicht verringert hat, sondern stabil geblieben ist. Die Krefelder Sparda-Bank, die Andrea Hambloch leitet, hat im Geschäftsjahr 2015 ihr Volumen um 0,19 Prozentpunkte auf 272,7 Millionen Euro gesteigert. "Das ist ein solides Ergebnis in für Banken höchst herausfordernden Zeiten", sagt Hambloch. Die anhaltende Niedrigzinsphase verhindere bessere Bilanzen.

Die Sparda-Bank hat als genossenschaftliche Bank ausschließlich Privatkunden. Und für diese würden Immobilien weiter ihre Bedeutung behalten. "Immobilien liegen in der Niedrigzinsphase als Substanzwerte weiterhin im Trend", berichtete Andrea Hambloch auf der Bilanzpressekonferenz gestern. Deswegen gebe es auch nach wie vor eine große Nachfrage nach Baufinanzierungen. 2015 reichte das Kreditinstitut in Krefeld rund 17,5 Millionen Euro an Immobilienfinanzierungen aus. Sogar einen neuen Berater in diesem Sektor konnte Hambloch einstellen. In der Sparda-Bank-Filiale an der Königstraße arbeiten zehn Angestellte.

Die Bank hat im vergangenen Jahr 384 neue Girokunden gewonnen und nun insgesamt 13.829 Kunden. Das Führen eines Girokontos ist bei der Sparda-Bank kostenfrei, betonte Andrea Hambloch. Kein Thema sei hingegen eine Filialschließung, wie bei anderen Kreditinstituten. "Wir investieren eher in die Filiale", sagte Hambloch. Die Digitalisierung erreiche zwar auch das Bankwesen, aber es bestünde ein Nebeneinander von Online-Banking und Filialbesuch. "Auch derjenige, der Überweisungen mit der App tätigt, kommt für bestimmte Geschäfte in die Bank", sagte Hambloch.

Inzwischen kann man via App ein Konto eröffnen oder über das Versenden des Fotos einer Rechnung eine Überweisung regeln. Das komme bei manchen gut an, andere kämen lieber persönlich in die Filiale, beobachtet Andrea Hambloch. Auch die Sicherheit solcher Vorgänge spiele eine wesentliche Rolle für die Akzeptanz des Digitalgeschäfts. Die Filiale vor Ort werde aber nicht ersetzt.

Die Sparda-Bank unterstützt außerdem eine Reihe sozialer Projekte. 2015 hat die Bank etwa 26.500 Euro an 15 verschiedene Krefelder Schulen für außerschulische Projekte gespendet. Bis 25. April können sich Schulen wieder bewerben unter www.spardaspendenwahl.de.

Quelle: RP
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