| 00.00 Uhr

Krefeld
SPD fordert ein Gesamtkonzept für alle Krefelder Sportstätten

Krefeld. Zurzeit umfasst der Stadtsportbund insgesamt 213 Vereine aus den unterschiedlichsten Sportarten mit mehr als 65.000 Sportlern.

"Die gemeinsame Initiative von drei Sport- und zwei Bürgervereinen aus dem Nord- und Westbezirk für ein Sportkonzept Nordwest begrüßen wir", sagt Klaus Kokol, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat. Dies sei der richtige Weg, sich unabhängig von Sportart und Stadtteil zusammen zu tun, vorhandene Synergien zu nutzen und gemeinsam die sportliche Zukunft zu planen. Kokol: "Das kann auch als Vorbild für Vereine aus anderen Stadtteilen dienen."

Die SPD-Fraktion misst dem Sport wegen seiner pädagogischen, gesundheitlichen und sozialen Funktionen eine außerordentlich hohe Bedeutung bei. "Der Sport leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Lebensqualität aller Krefelderinnen und Krefelder", so Kokol. Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Sportstätten müssten daher folgerichtig vorgenommen werden. Die SPD-Fraktion habe daher schon im vergangenen Jahr im Rahmen der Beratungen zum städtischen Haushalt die Bereitstellung von 150.000 Euro im Sondertopf "Krefeld macht Sport" beantragt. Ertüchtigungsarbeiten würden aber kein ganzheitliches Sportstättenkonzept ersetzen, so der Politiker. "Wir benötigen endlich ein Sportstättenkonzept, das die Bezirkssportanlagen und Sportstätten aller Stadtteile umfasst, mögliche Synergien aufzeigt und als Entscheidungsgrundlage für mögliche Investitionen dient." Die drei Sportvereine KTSV Preussen 1855, VFR Krefeld 1920 und SC Victoria 09 sowie die beiden Bürgervereine Inrath und Kliedbruch seien mit ihrer gemeinsamen Initiative und dem erarbeiteten Sportstättenkonzept Nordwest beispielgebend. "Hier wurde mit Herzblut und Sachverstand ein Konzept für etwa 1800 Mitglieder im Nordwestbezirk erarbeitet", stimmt Klaus Kokol mit den beiden Bezirksvorstehern des Nord- und des Westbezirks, Ralph-Harry Klaer und Klaus Menzer, überein. Man werde sich das Konzept in Ruhe ansehen und bewerten, welche Maßnahmen in ein Sportstättenkonzept für die gesamte Stadt einfließen können. "Es muss nun endlich erarbeitet werden, denn Krefeld ist und bleibt Sportstadt. Egal ob in der Spitze oder in der Breite, die Krefelderinnen und Krefelder leben für den Sport", so Kokol. Dies sei auch durch Zahlen belegbar: So kamen im Jahr 2016 auf 1000 Einwohner der Stadt 287 Mitgliedschaften in Sportvereinen. Zurzeit umfasse der Stadtsportbund Krefeld 213 Vereine aus den unterschiedlichsten Sportarten und vertrete über 65.000 Sportler.

(jon)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Krefeld: SPD fordert ein Gesamtkonzept für alle Krefelder Sportstätten


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.