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Krefeld
SPD fordert ein Konzept gegen Rechtsextremismus

Krefeld. Die Verwaltung soll klären, wie ein kommunales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus umgesetzt werden kann. Einen entsprechenden Antrag will die SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung des Integrationsrates stellen.

Nach Aussage der Sozialdemokraten gab es deutschlandweit noch nie so viele Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und Moscheen wie im Jahr 2015. "In Krefeld gab es bisher keine größeren Zwischenfälle. Ein kommunales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus, das in anderen Städten bereits vorhanden ist, kann hier präventive Arbeit leisten und einer solchen Entwicklung entschieden entgegentreten, sowie zivilgesellschaftliche und demokratische Akteure vor Ort unterstützen", so SPD-Sprecherin Halide Özkurt. Die NRW-Landesregierung stellt für die Erstellung kommunaler Handlungskonzepte gegen Rassismus und Rechtsextremismus Fördermittel bereit. Kreise und kreisfreie Städte können bis zu 70.000 Euro im Rahmen einer Projektförderung beantragen. Die Mittel können dazu verwendet werden, um die Strukturen vor Ort zu analysieren, engagierte Bürger zu qualifizieren und zu unterstützen oder aber Initiativen und Projekte in Schulen oder Jugendarbeit ins Leben zu rufen, die die Demokratie stärken.

(jon)
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