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Krefeld
SPD-Kehrtwende: Nahversorger an der Kronlandbrücke soll kommen

Krefeld. SPD-Kehrtwende in Sachen Bebauung des Festplatzes an der Oppumer Kronlandbrücke: Während die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Oppum/Linn noch einstimmig gegen die Ansiedlung eines Nahversorgers auf dem Platz votiert hatte und damit den CDU-Antrag zu Fall gebracht hatte, will man nun doch die Vermarktung des Geländes vorantreiben. Allerdings, so geht aus dem Antrag des SPD-Sprechers im Ausschuss für Stadtplanung und -sanierung, Jürgen Hengst, hervor, sollen daran bestimmte Bedingungen geknüpft sein, von denen die Zustimmung der Fraktion abhänge. Von Carola Puvogel

Der Verbleib von 200 Park&Ride- Parkplätzen soll, so Hengst, im Kaufvertrag fixiert werden. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die Fläche auch weiterhin für Veranstaltungen wie der Oppumer Oldie Night genutzt werden kann. Dies soll schon bei der Ausschreibung für das Bieterverfahren festgeschrieben werden. Der "südliche Teil der Stellplätze des östlichen Marktes" soll demnach zur Verfügung gestellt werden, damit zwei Festzelte à 25x50 Meter hintereinander für bis zu 4000 Personen aufgestellt werden können.

Weiterhin soll der Käufer zur Übernahme aller Kosten für anfallende Infrastrukturmaßnahmen verpflichtet werden. Das wäre beispielsweise die verkehrliche Anbindung des Gebietes an die Hauptstraße und an die Buddestraße.

Die SPD-Fraktion sorgt sich auch um den Hundeplatz, der sich derzeit im hinteren Bereich des Areals befindet. Die Stadtverwaltung soll sicherstellen, dass "eine geeignete städtische Ersatzfläche gefunden und zur Pacht angeboten wird". Die Kosten zur Verlagerung des Hundeplatzes inklusive der Abbruch- und Aufbaukosten seien vom Investor beziehungsweise Käufer zu tragen.

Der Ausschuss für Stadtplanung und Stadtsanierung tagt am Dienstag, 25. Oktober.

Quelle: RP
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