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Krefeld
SPD will Chancen von Frauen im Beruf verbessern

Krefeld. Die SPD in Krefeld will etwas gegen Chancenungleichheit von Frauen im Beruf tun. "Die im Bundesvergleich niedrige Frauenerwerbsquote in Krefeld zeigt die leider immer noch bestehende Chancenungleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt in unserer Stadt auf. Krefeld muss hier einen deutlichen Schritt nach vorne machen", fordern die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld. "Wir als SPD-Fraktion werden daran mitarbeiten, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen."

Hierzu habe man, berichtet Benedikt Winzen, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Krefeld, Heike Hinsen, zu einer der ersten Fraktionssitzungen nach der Sommerpause eingeladen, um sich sowohl über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, als auch über die Verbesserung der Berufschancen für Frauen in Krefeld zu informieren.

Neben einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, etwa durch familienfreundlichere Arbeitsplätze und der Förderung von Frauen in traditionell männerdominierten Branchen wie der Industrie, gehöre ebenso der weitere Ausbau von U3-Betreuungsplätzen zu den entscheidenden Bausteinen für eine höhere Frauenerwerbsquote, sind sich Spanier-Oppermann und Winzen einig.

"Krefeld muss die Chancen auf dem lokalen Arbeitsmarkt für Frauen erhöhen, um auch in Zukunft eine familienfreundliche und attraktive Stadt zu sein. Gerade vor dem Hintergrund drohender Altersarmut vieler Frauen ist dies eine zentrale Aufgabe", sagt Winzen.

Die SPD-Fraktion nimmt dabei den Impuls der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Krefeld auf, die sich intensiv für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzt, und will auf Grundlage genauerer Analysen Maßnahmen erarbeiten.

Quelle: RP
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