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Krefeld
SpieDie: Der Schatz vom Dießem

Krefeld: SpieDie: Der Schatz vom Dießem
Eine Kreativinsel inmitten der Stadt. Das SpieDie war Ziel des letzten Stadtspaziergangs der Grünen in diesem Jahr. FOTO: Matthias
Krefeld. Eine Kreativinsel inmitten von Häuserzeilen und engen Straßen war das Ziel des letzten Stadtspaziergangs der Grünen in diesem Jahr. Verborgen im Innern der Häuserblocks zwischen Dießemer-/ Viktoria- und Freiligrathstraße liegt seit 17 Jahren die offene Kinder- und Jugendeinrichtung SpieDie.

Bevor es zur begrünten Oase für Kinder wurde, war es bis zum Zweiten Weltkrieg ein Schrottplatz, danach die Lagerstätte eines Dachdeckers, bis 1998 eine Elterninitiative einen Spielplatz forderte und sich diesen damals noch unwirtlichen Ort dafür ausguckte. Viele Jahre sind seitdem vergangen. Das Gelände ist inzwischen ein Park geworden. Die Gebäude wurden in jahrelanger Arbeit des Werkhauses, mit viel ehrenamtlicher Hilfe und finanzieller Unterstützung der Stadt zur unverzichtbaren Freizeitstätte der Kinder des Quartiers. Mittlerweile blickt der ehemalige Leiter des SpieDies, Helmut Boeck, mit leisem Stolz auf das vollendete Werk, das von Jahr zu Jahr weiter entwickelt wird. Die liebevoll hergerichteten Häuser beherbergen jede Menge Räumlichkeiten, in denen sich Kinder entfalten können. SpieDie-Leiterin Marion Brokamp und Pädagogin Christine Drogt mit ihrem Team aus freien Mitarbeiterinnen, Praktikanten und natürlich Helmut Boeck, der sich von seinen Kindern noch nicht trennen konnte, bieten an fünf Tagen in der Woche, täglich fünf Stunden Programm an.

Neben dem Café und der Aktionshalle gibt es auch Werkräume. Im Garten ziehen die Kinder Gemüse, Kräuter und Blumen heran. Eine selbst gebaute Regenwassergewinnungsanlage sorgt für die Bewässerung. Etwa 60 Kinder, manchmal bis zu 120, kommen Tag für Tag hierher, aber auch Mütter und Väter.

Grüne Fraktionsvorsitzende Heidi Matthias und Bürgervereinsvorsitzender Manfred Grünwald sind sich einig: "Das SpieDie ist zu einem unschätzbar wichtigen Ort geworden, es ist ein Stück Heimat für die Kinder und Eltern und aus dem Quartier nicht mehr wegzudenken. Wir sind echt froh, dass es das SpieDie gibt!"

Quelle: RP
 
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