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Krefeld
Spitzenkoch wird Burger-Meister

Krefeld: Spitzenkoch wird Burger-Meister
Yves Chopelin (r.) und David Freitag präsentieren als eine ihrer drei Kreationen den US-Prime-Beef-Burger mit hausgemachten Pommes und Barbecue-Sauce als Dip. FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Yves Chopelin bietet im Bistro seines Restaurants an der Casinogasse am Rheinufer im Mai probeweise drei Burger-Kreationen an. Damit will er die Hemmschwelle in die gehobene Gastronomie senken und junges Publikum gewinnen. Von Jochen Lenzen

Die Spitzengastronomie ist dabei, die Frikadelle zu entdecken. "Burger in Premium-Qualität werden inzwischen auch in guten Häusern in Düsseldorf und Köln angeboten. Und in Dortmund gibt es einen Sternekoch, der Burger in einem mobilen Imbissstand in Stadt und Umkreis anbietet", sagt Yves Chopelin. Der Inhaber des gleichnamigen Restaurants nebst Bistro an der Casinogasse am Rheindeich, der vor gut 30 Jahren als erster Sternekoch nach Krefeld kam, will diesen Trend auch für sein Haus nutzen.

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"Wir wissen, dass Burger gerade von jungen Leuten geschätzt werden. Deshalb werden wir im Bistro-Teil unseres Restaurants zwei Wochen lang probeweise drei verschiedene Burger-Kreationen, drei verschiedene Beilagen und drei verschiedene Dips anbieten und damit versuchen, die Hemmschwelle in die gehobene Küche zu senken und junges Publikum zu gewinnen. Wenn dieses Angebot Zuspruch findet, wollen wir die Burger künftig zweimal im Monat im Bistro anbieten", sagt Chopelin. Das Motto des Hauses "Der frische Franzose" wurde für dieses Angebot mit den Worten . . . "im Burger-Himmel" ergänzt.

Yves Chopelin (65), sein Küchenchef David Freitag und sein Restaurantleiter und Sohn Bastien - letztere beiden in ihren 30ern - haben etliche Tage lang überlegt, experimentiert und gestapelt. Das Ergebnis sind der Iberico-Burger aus bestem spanischen Schweinefleisch, der US-Prime-Beef-Burger aus feinstem Rindfleisch und der Veggie-Provence-Burger aus Kartoffeln und Gemüsen der Provence. Zum Iberico-Burger gehören Schmorpaprika und frittierte Zwiebelringe. Der Beef-Burger wird mit knusprigem Bacon und geräuchertem Tomaten-Chutney verfeinert, und der vegetarische Burger erhält seine zusätzliche Raffinesse durch eine Basilikum-Mozarella-Schicht mit Guacamole, einer Creme aus Avocado mit Chili, Zitrone und Öl.

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Auch die Beilagen - gratinierte Ofenkartoffeln, gebackene Süßkartoffel-Ecken und Pommes - sind natürlich hausgemacht. Dasselbe gilt für die Dips: Thai-Curry-Sauce, Aioli-Sauce und Barbecue-Sauce. Jeder Gast kann sich Burger. Beilage und Dip nach eigenem Geschmack zusammenstellen.

Auch die Brötchen gehen auf einen Teig zurück, den die Köche selbst entwickelt und ausprobiert haben - mit Hilfe von Barbara Röttges, in deren Uerdinger Bäckerei die Brötchen für Chopelins Burger gebacken werden. Die in der Grillpfanne zubereiteten Fleisch- und Gemüsefrikadellen sind zwei Zentimeter dick; insgesamt bringen es die Burger auf eine Höhe von mindestens zehn Zentimetern - und werden daher mit Messer und Gabel serviert.

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Quelle: RP
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