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Lokalsport
0:4 - Bollwerk der Teutonia hält nur eine gute Stunde

Fußball-Landesliga. Eine gut Stunde lang machte Teutonia St. Tönis gestern mit dem letzten Aufgebot im Heimspiel gegen den VfB Homberg den favorisierten Tabellendritten das Leben schwer. Am Ende entführten die Gäste mit einem 4:0 (0:0)-Erfolg drei Punkte und bleiben im Aufstiegsrennen. Die Gastgeber rutschen durch die Niederlage nicht auf einen Abstiegsplatz.

Auf der Baustelle Kunstrasenplatz musste Trainer Ronny Kockel ohne Jonas Schüler auskommen. Der angeschlagene Dominik Kleiner nahm auf der Bank Platz. Trotzdem verkauften sich die Gastgeber gut. Mit ihrem 4-5-1-System machten sie die Räume für den spielstarken VfB eng, der sich oft nur mit langen Bällen behelfen konnte. Glück hatte St. Tönis, als Dennis Wibbe nach einer scharfen Hereingabe den Ball gegen den Pfosten lenkte (18.). Wibbe war es auch, der kurz nach der Pause die erste Großchance des Spiels versemmelte. Fast im Gegenzug kam Tolunay Eyüpoglu nach einer langen Flanke aus drei Meter nur noch mit dem langen Bein unter den Ball, der über den Kasten flog. Dann köpfte Mike Müller nach Ecke das Leder aus kurzer Distanz genau auf den VfB-Torwart. In der 62. Minute konnte Mike Falcone den eingewechselten Sergen Sezen im Strafraum nur per Foul stoppen. Beim fälligen Elfmeter scheiterte Sunay Acar an Torwart Daniel Hitzschke. Als sich die Teutonen noch über den Homberger Patzer freuten, nutzte Sezen eine Lücke im St. Töniser Bollwerk zur Führung (63). Vier Minuten später sorgte Wibbe für die Vorentscheidung. Danach war die Gegenwehr der St. Töniser gebrochen. St. Tönis: Hitzschke - Yavuz, Müller, Sendag , Feyen - Falcone, Zeqiri (72. Grühn), Eyüpoglu (68. Monning), Lukas, Kugathasan - Sahin (75. Kleinert).

(hgs)
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