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Handball
30:24 - Start-Ziel-Sieg für die HSG

Handball: 30:24 - Start-Ziel-Sieg für die HSG
Mit insgesamt acht Toren avancierte Thomas Phlak zum erfolgreichsten Krefelder Werfer beim 30:24-Auswärtssieg des Tabellenführers HSG in Gummersbach. FOTO: Lammertz
Dritte Liga. Handball: Die Auswahl von Trainer Olaf Mast besiegte Gummersbach/Derschlag und bleibt Erster. Von Heinrich Löhr

Die HSG Krefeld kann derzeit getrost als das Maß der Dinge in der Weststaffel der Dritten Liga bezeichnet werden. 30:24 (18:12) siegte sie am Samstagabend bei der Handballsportgemeinschaft Gummersbach/Derschlag, der Zweitvertretung des Erstligisten VfL Gummersbach. Für die Krefelder war es der bereits neunte Sieg in Folge, der sie zudem den ersten Tabellenplatz verteidigen ließ. Es ist also angerichtet für das Lokalderby gegen den TV Korschenbroich, das am kommenden Freitagabend in der Sporthalle in Königshof ausgetragen wird.

In Gummersbach musste HSG-Trainer Olaf Mast auf Marc Pagalies und Stefan Pletz verzichten. Und auch David Breuer, der unter Woche im Training umgeknickt war, wurde geschont. Doch damit nicht genug der Widrigkeiten, denn ein durch einen Unfall auf der Autobahn bei Leverkusen verursachter Stau verzögerte die Anreise der Krefelder so lange, dass sie erst eine Stunde vor Spielbeginn in Gummersbach ankamen.

All diese Widrigkeiten konnten nicht verhindern, dass die Krefelder von Beginn an der Partie ihren Stempel aufdrückten. "Die Mannschaft ist in sich schon sehr gefestigt", fand auch HSG-Trainer Olaf Mast nur lobende Worte. Bereits nach weniger als einer Minute Spielzeit verwandelte Thomas Plhak den ersten seiner vier Siebenmeter zum 1:0. Mit insgesamt acht Toren avancierte Phlak zum erfolgreichsten Krefelder Werfer. Ihm folgte - mit sechs Toren - Kapitän Thomas Pannen. Gerade einmal 18 Minuten waren gespielt, da traf Maik Schneider zum 13:7 aus Krefelder Sicht. Der auch am Ende der Partie auf dem Papier stehende Abstand von sechs Toren war schon zu diesem frühen Zeitpunkt heraus geworfen und hatte auch bei der 18:12 Halbzeitführung Bestand.

Im Gefühl dieses sicheren und zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Erfolges agierten die Krefelder in der einen oder anderen Situation jetzt vielleicht etwas zu sorglos. Für Aufregung sorgte eine Szene gut zehn Minuten vor dem Ende, als bei einem Tempogegenstoß Lukas Schmitz und der gerade von der Strafbank aufs Spielfeld laufende Gummersbacher Alexander Arnold zusammen stießen. Da Schmitz in der Vorwärtsbewegung war, entschieden die Unparteiischen auf Rote Karte gegen den Gummersbacher. "Kann man vertreten, vielleicht hätten es auch zwei Minuten getan", beurteilte Mast diese Szene.

Quelle: RP
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