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33:23 - Adler rupfen die Wölfe

Lokalsport: 33:23 - Adler rupfen die Wölfe
Rheinhausens Abwehrspieler kämpfen zwar mit Haken und Ösen gegen Adler Königshofs Robin Spickers, aber dennoch kommt er zum Abschluss. FOTO: Thomas Lammertz
Oberliga. Handball: Durch den Sieg gegen Rheinhausen beträgt der Rückstand auf Platz neun nun zwei Punkte. Von Senthuran Sivananda

Handball-Oberligist Adler Königshof ist ein wichtiger 33:23 (12:14)-Heimsieg gegen die SG OSC Wölfe Rheinhausen im Rennen um die Qualifikation zur Nordrheinliga gelungen. Damit verkürzen die derzeit elftplatzierten Königshofer den Rückstand auf den Tabellenneunten aus Rheinhausen auf zwei Zähler. Allerdings müssen sie mindestens Tabellenachter werden, wenn sie sich für die neue Nordrheinliga qualifizieren wollen, und auf diesen Rang haben sie immer noch vier Punkte Rückstand bei einem schon mehr bestrittenen Spiel.

Egal in welcher Liga die Adler am Ende landen, die verjüngte Mannschaft nächste Saison hat großes Potenzial. Das hat sie beim Heimsieg gegen Rheinhausen bereits angedeutet, als mit Mats Wolf und Etienne Mensger die Spieler dem Königshofer Spiel ihren Stempel aufdrückten, die künftig noch mehr Verantwortung bekommen sollen. "Das war eine klasse Leistung. Die jungen Spieler haben ihre Sache sehr gut gemacht", sagte Adler-Trainer Dirk Wolf.

Dass sein Sohn Mats so viel Spielzeit wie noch nie zuvor in dieser Saison in Königshof bekam, war dem Zufall geschuldet. Die Adler, die zu Spielbeginn den vom ehemaligen Königshofer Sebastian Schneider sicher organisierten Rheinhausener Rückraum nicht in den Griff bekamen und mit 1:4 in Rückstand gerieten (6.), mussten bereits in der Anfangsphase David Mannheim (Rückenbeschwerden) auswechseln und in der Abwehr von der 6:0- auf die 5:1-Deckung umstellen - mit Mats Wolf als vorderste Verteidigungsspitze. Der schmächtige Trainersohn erwies sich als Sandkorn, das den Rheinhausener Offensivmotor zum Stottern brachte. Im Königshofer Angriff pflückte Rechtsaußen Etienne Mensger einen langen Pass nach dem anderen wie ein Magnet aus der Luft und kam am Ende auf insgesamt zwölf Treffer.

Die Adler ließen sich auch nicht davon verunsichern, dass sie kurz vor der Pausensirene eine 12:10-Führung verspielten und mit einem 12:14-Rückstand in die Kabine gingen. Bis zur 49. Minute war die Partie beim Stand von 23:22 für die Heimmannschaft noch offen. Doch dann spielten sich die Adler in einen Rausch. Zwischen der 49. und der 58. Minute erzielten die Wedaustädter keinen Treffer und danach auch nur einen weiteren. Zwei Sekunden vor Schluss stellte Kai Wingert den Zehn-Tore-Abstand her.

Quelle: RP
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