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Lokalsport
600 Zuschauer sehen den Budenzauber

Lokalsport: 600 Zuschauer sehen den Budenzauber
Torwart Kevin Kuhlmann von Viktoria verhindert mit dieser Aktion, dass der TSV Bockum noch zum Torschuss kommt und rettet so den 2:1-Erfolg. FOTO: T.L.
Krefeld. Hallenfußball: Bei der 3. Offenen Krefelder Stadtmeisterschaften in der Glockenspitzhalle wurden in den Gruppen C und D die letzten Teilnehmer für die Endrunde ermittelt. Bei der nächsten Auflage wird nach Futsal-Regeln gespielt. Von Frank Langen

Am zweiten Turniertag der 3. Offenen Krefelder Hallenmeisterschaften gab es mit nahezu 600 Zuschauern mehr Budenzauber-Interessierte zu vermelden als am ersten Tag. Viktoria-Geschäftsführer Frank Allers zeigte sich zufrieden: "Mit der Summe aus beiden Tagen haben wir ungefähr auch gerechnet." Etwas Mühe hatten zu Beginn der Gruppe C die drei Schiedsrichter Lukas Dyck, Niklas Peuten und Stefan Semir, wo aufkommende Hektik auf dem Spielfeld für einige unnötige Zeitstrafen sorgten. Hinzu gab es im weiteren Verlauf des Tages auch noch vier Rote Karten, denen meist unüberlegte Aktionen vorausgegangen waren.

Michaela Stiels, die als Offizielle vom Kreisfußballausschuss den ganzen Tag anwesend war, fand aber, dass es vom Sportlichen her alles im Rahmen blieb. Sie bestätigte gleichzeitig, dass es die letzten Hallenmeisterschaften mit Bande sind. "In Duisburg wurde entschieden, dass ab 2018 nach den Futsal-Regeln der künftige Hallenmeister ausgespielt wird. Da haben wir vom Kreis her wenig Einfluss drauf", sagte Stiels. Wie zu hören warm gibt es noch keinen Verein, der sich um eine Austragung für kommendes Jahr beworben hat. Fest steht auch, dass der als Kandidat gehandelte BV Union Krefeld nicht zur Verfügung steht. Stefan Rex vom Titelverteidiger VfB Uerdingen hat dafür kein Verständnis, künftig im Futsal die Meisterschaft auszuspielen: "Das Turnier hier in Krefeld hat eine gewisse Tradition. Futsal ist eine ganz andere Sportart."

Viktorias Vorsitzender Markus Eitner durfte sich auch am zweiten Turniertag über viel Zuspruch und Anerkennung für die Organisation und Durchführung der Hallenmeisterschaft durch seine Viktoria-Familie freuen, auch wenn seine Mannschaft etwas unglücklich ausschied. Einzig im Spiel zwischen Traar und Gartenstadt kam es zu einem kleinen Zwischenfall, bei dem die Hallensprechanlage ausfiel und Hallensprecher Willi Radmacher kurzzeitig "arbeitslos" war.

Quelle: RP
 
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