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Lokalsport
80.000 Zuschauer bejubeln Royal Henley Regatta

Rudern. Für die U23-Recken vom Crefelder Ruder-Club, Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert sowie Michaela Staelberg war bei der Royal Henley Regatta auf der Themse in London bereits in der zweiten Runde Schluss. Das unerbittliche K.o.-System machte es für die U23-Mannschaften fast unmöglich, weiter zu kommen. Bei britischem Wetter, bedeckt und manchmal leichtem Regen, war es zudem auch sehr ungewohnt bei Strömung, die die Themse hat, zu rudern. Das alles hielt die Briten aber nicht ab, zum Anfeuern zu kommen - rund 80.000 Fans bestaunten das Rennen.

"Eine Wahnsinnsstimmung. So eine Kulisse bei einer WM zu haben, traumhaft wäre das", schwärmt Schlagmann Marc Leske, der bedauerte, dass sein Team gleich in der ersten Runde gegen den italienischen A-Achter die Segel streichen musste. Mutig war es das Rennen angegangen und hatte zur Streckenhälfte geführt. Erst auf den letzen 300 Metern musste es die Italiener mit einer halben Bootslänge ziehen lassen. Das war unsere einzige Chance, das Rennen so offensiv anzugehen", kommentierte Laurits Follert den Rennbegin.

"Easily", also einfach, hatten dagegen Michaela Staelberg, Frauke Hundeling/Hannover, Juliane Faralisch/Frankfurt und Carlotta Nwajide/Hannover gegen Nottingham gewonnen und kamen somit mit mehreren Längen Führung eine Runde weiter. In der nächsten Runde ging es direkt gegen die U 23-Weltmeisterinnen aus Polen. "Am Start sind wir nicht gut los gekommen und direkt mit einer halben Bootslänge ins Hintertreffen geraten, über die Strecke haben wir alles probiert, aber sie konnten jeden Angriff von uns kontern", erzählte Staelberg.

Sportlich war für die jungen Crews des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) also noch nicht alles perfekt, aber: "Bei uns beginnen ja auch erst jetzt die Zusammenführung und die vorbereitenden Trainingslager", weiß Heimtrainerin Sabine Tschäge das Ergebnis ein zu schätzen. Die Erfahrung kann den Jungs jedenfalls keiner mehr nehmen: "Das war ein einmaliges Erlebnis für mich. Hier möchte ich nochmal rudern und dann auf jeden Fall weiter kommen", sagte Jacob Schulte-Bockholt.

(ST/oli)
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