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Lokalsport
Absteiger Linn erwartet Tabellenführer

Kreisliga A. Fußball: Der SV Grefrath kann die Sorgen von Viktoria Krefeld vergrößern. Preussen gegen Meerbusch vor hoher Hürde. Von Werner Fuck

Am fünfletzten Spieltag kommt es zum von der Papierform her ungleichen Duell zwischen dem Absteiger Linner SV und Spitzenreiter TuRa Brüggen. Damit es nicht nur um die Höhe der Niederlage geht, will sich das Walz-Team aber noch einmal richtig reinknien. Dies ist natürlich auch die Absicht vieler anderer Teams. Auch des SV Grefrath und von Viktoria Krefeld, die sich auf der Platzanlage "Auf dem Heidefeld" in unmittelbarer Nähe des Eisstadions gegenüber stehen. Da sind die Ausgangslagen sonnenklar wie das aktuelle Wetter: Die Blau-Weißen wollen aufsteigen und dürfen sich keinen Ausrutscher erlauben, und der Neuling vom Schroersdyk ist hinten noch nicht aus dem Gröbsten raus. Die Lage der Auswahl um die Brüder Marvin und Morten Heffungs, die zusammen fast 20 Treffer erzielt haben, noch verschlechtern könnten die Krefelder Preussen, die nur drei Zähler weniger auf der Habenseite ihr Eigen nennen und den Grefrath-Verfolger OSV Meerbusch empfangen. Aber für den gilt natürlich auch: Nur ein "Dreier" zählt jetzt im Aufstiegsgeschäft.

Mit Ausnahme der Partie des SV Vorst gegen Kaldenkirchen - hüben wie drüben können und laufen die Planungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren - ist in allen anderen Spielen noch Pfeffer drin. Auch für die Hinsbecker, die trotz bester zweiter Saisonhälfte die Sünden der ersten Serie noch nicht wettgemacht haben. Dagegen kann der sonntägliche Kontrahent, der BV Union Krefeld, bei 40 Zählern auf dem Konto die Sache schon lockerer angehen. Erstaunlich wie es Trainer Jörg Laible erneut geschafft hat, in einer Phase von großen personellen Problemen weiter Kurs zu halten.

Dies ist bei der Zweiten des VfR Fischeln völlig anders. Sie sackte völlig ab und fährt nun als Außenseiter, ohne die gesperrten Julian Klingen und Michel Lorencic (für sie werden neben dem schon seit längerem im Tor stehenden Routinier Jose Fernandez einige Spieler der Altherren in die Bresche springen), zum SV St. Tönis, für den im Prinzip das Gleiche gilt wie für die Unionisten. In solch einer Wohlfühl-Position sind nicht viele. Vor allen Dingen auch nicht der TSV Bockum und der nächste Gegner SC Viktoria Anrath. Den Gästen fällt die günstigere Ausgangslage zu, weil sie im Falle eines Erfolges die 40-Punkte-Grenze, die in dieser Saison als Rettungslinie angesehen wird, erreicht hätten. Selbst bei einem Unentschieden wären sie einen Schritt weiter. Davon ist der Dülkener FC trotz einer beachtlichen Positivserie noch etwas entfernt. Aber gegen Absteiger SV Thomasstadt Kempen bietet sich die Möglichkeit, etwas näher heranzukommen. Alles andere als ein Sieg wäre jedenfalls eine Überraschung.

Quelle: RP
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