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Lokalsport
Adler drehen das Topspiel in der zweiten Halbzeit

Handball-Oberliga. Nach dem ersten Punktverlust Saison vor Wochenfrist wollte das Team der Adler I im Spiel gegen den TSV Aufderhöhe an die starken Leistungen der bisherigen Spielzeit anknüpfen und den nächsten Sieg holen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehten die Adler auf und schlugen Aufderhöhe am Ende deutlich mit 28:22 (11:13).

Das Spiel aber zeigte zunächst kein gutes Bild für Königshof. Die Adler agierten speziell im Spiel nach vorn sehr fahrlässig und verwarfen viele Abschlüsse. Da aber auch der Gegner ähnlich auftrat, war es zunächst ein äußerst torarmes Spiel. Nach acht Minuten stand ein 0:1 auf der Anzeigentafel. Dann aber fand der Gast besser ins Spiel und zog langsam davon. In der 28. Minute stand es bereits 13:8 für die Besucher aus dem Bergischen. Doch jetzt fanden auch die Gastgeber langsam ins Spiel und gestalteten den Halbzweitstand mit 11:13 noch erträglich. Besonders Tom Wolf übernahm in dieser Phase Verantwortung und erzielte wichtige Treffer.

Zum zweiten Durchgang dann knüpften die Hausherren, wie auch Wolf, nahtlos an die Leistung der letzten zwei Minuten an. Plötzlich schien bei den Adlern alles zu klappen - bei den Gästen aber gar nichts mehr. Das lag auch daran, das Torwart Paul Keutmann jetzt immer stärker wurde und ein ums andere Mal die Angreifer zur Verzweiflung trieb. Tor um Tor zog das Team davon, und aus einem Fünf-Tore-Rückstand zur 28. Minute wurde eine mit jeder Minute deutlichere Führung, die letztlich mit dem letzten Treffer durch Sascha Wistuba nach der schönsten Kombination des gesamten Spiels ihren höchsten Stand erreichte. Mit 28:22 feierten die Adler so am Ende sogar einen Kantersieg im Topspiel Erster gegen Dritter, nach dem es lange Zeit nicht eben ausgesehen hatte.

Das sah auch Trainer Dirk Wolf so, der nach dem Spiel sagte: "Wir hatten zu Beginn große Probleme, und unsere 3-2-1-Deckung hat gar nicht funktioniert. Nach der Umstellung auf 6-0 lief es dann viel besser. Am Ende war es eine gute Leistung. Toll, dass die junge Mannschaft einen kühlen Kopf behalten hat."

Adler: Graedtke, Keutmann - Mensger, Wendler, Wirtz (4), Wistuba (3), T. Wolf (7/2), Christall, Barwitzki (4/1), Lewandowski (5), M.Wolf, Tobae (2), Spickers (3), Mannheim

(svs)
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