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Lokalsport
Adler hoffen auf spielerische Wende

Verbandsliga. Adlers Zweite sucht nach zuletzt wackligen Spielen die Sicherheit des Starts. Von Sven Schalljo

Wenn am Samstag um 19.30 Uhr die Adler Königshof bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen antreten, dann hoffen die Schwarz-Weißen nach der Pause auch ein bisschen auf einen Neubeginn. Nach ganz starkem Saisonstart und vielen überzeugenden Siegen nämlich hatten sie in den letzten Spielen des Jahres 2017 etwas gestrauchelt. Die überraschende und deutliche Niederlage zu Hause gegen die Turnerschaft St. Tönis im November bildete rückblickend einen Bruch in der Saison. Es folgte zwar zunächst ein Kantersieg über Bottrop, danach aber wurden die Auftritte deutlich wackliger. Speziell die zu Saisonstart starke Defensive strauchelte und so setzte es in den vergangenen drei Spielen zwei Niederlagen - jeweils mit klar über 30 Gegentoren.

Hier will Trainer Bodo Leckelt ansetzen. "Mir ist eigentlich relativ egal, was die Jungs vorn machen, ich will erst einmal eine stabile Defensive sehen. Darüber werden Spiele gewonnen", schreibt der Übungsleiter seinen Mannen ins Pflichtenheft. Schwierig könnte auch sein, dass der Gegner des Wochenendes als Tabellenzehnter eher zu den unteren Regionen der Liga gerechnet werden kann. Gegen diese aber, wie eben gegen St. Tönis oder Korschenbroich, taten sich die Adler bislang, mit Ausnahme von Bottrop, schwer.

Auswärts allerdings war die Konzentration oft höher. Nur eine Niederlage (in Geistenbeck) setzte es in der Fremde. Personell wiegt der Ausfall von Gero Leigraf schwer. Nach einer Operation wegen einer gebrochenen Hand wird er noch einige Zeit fehlen. "Wir haben hier einiges probiert, aber richtig gut geklappt hat das bislang nicht", sagt der Trainer. Diese Experimente fanden im Pokalspiel bei Landesligist Straelen statt, das zwar gewonnen wurde, aber gerade zu Beginn nicht überzeugend war. Eine Steigerung ist also dringend vonnöten.

Quelle: RP
 
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