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Lokalsport
Adler II ohne Druck gegen Spitzenreiter

Verbandsliga. Handball: Dinslaken steht schon als Meister fest und verlor bisher nur zweimal. Von Marcel Püttmanns

Die Leichtigkeit ist bei der Reserve der DJK Adler Königshof wieder zurück gekehrt. In den letzten beiden Spielen fanden Adler-Spieler wieder die richtige Balance zwischen Lockerheit und Willensstärke. Drei Punkte gegen die gewiss nicht talentfreien Teams aus Lank (29:29) und Geistenbeck (28:27) waren der verdiente Lohn. Insbesondere der hauchdünne Erfolg in Mönchengladbach sorgte am vergangenen Wochenende allseits für gute Laune.

"In Geistenbeck spielt traditionell keine Mannschaft so gerne. Die Atmosphäre ist oft aufgeheizt und es geht körperlich meistens richtig zur Sache. Das haben wir überragend gelöst. Wenn der gegnerische Trainer nach Abpfiff der Ansicht ist, dass wir im bisherigen Saisonverlauf der stärkste Kontrahent waren, dann ist das schon sehr aussagekräftig", ist Trainer Ron Andrae überaus zufrieden mit den jüngsten Darbietungen seiner Truppe. Einen leicht faden Beigeschmack erhielt der triumphale Sieg dennoch. Abwehrchef Paul Küpper verletzte sich in den Schlusssekunden und droht nun in den verbleibenden drei Begegnungen auszufallen. "Paul ist als Organisator der Defensive natürlich ein wichtiger Bestandteil des Teams, aber der Kader ist breit genug, um Ausfälle kompensieren zu können", sagt der Übungsleiter.

Am Samstag um 17.30 Uhr empfangen die Adler in der Sporthalle Könighof den bereits frühzeitig feststehenden Meister MTV Rheinwacht Dinslaken. Satte 21 Siege aus 23 Spielen stehen im Portfolio der Gäste, die auch in den vergangenen Partien noch ernst machten. "Vielleicht lässt die Konzentration ja doch irgendwann nach. In diesem Fall werden wir zuschlagen. Wir können die Begegnung ebenfalls ohne großen Druck angehen. Unverwundbar ist Dinslaken definitiv nicht", betont der Übungsleiter. Im Hinspiel gab es eine 24:34-Niederlage, bei der die Königshofer allerdings zeigten, welches Potenzial in ihnen schlummert. Einzig bei den Torwürfen war die Chancenauswertung nicht sehr gut.

Quelle: RP
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