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Lokalsport
Adler II tritt in der Hölle West an

Verbandsliga. Handball: Die Kaldenkirchener sind für Königshof ein unbequemer Gegner. Von Marcel Püttmanns

Ein Handball-Match dauert immer noch 60 Minuten. Diese Plattitüde hatte für die Reserve der DJK Adler Königshof im bisherigen Saisonverlauf bereits ein ums andere Mal auch im praktischen eine Relevanz. Bei der Heimniederlage gegen Wesel (27:28) kontrollierten die Adler 45 Minuten lang souverän das Geschehen, überließen den Gästen in der Schlussviertelstunde dann jedoch das Kommando.

"In dieser Situation hat uns schlichtweg die Coolness gefehlt. Wir haben in einigen Momenten nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Daraus würde ich nun allerdings kein allgemeines Defizit ableiten. Während unserer Erfolgsserie lag genau hierhin eine Stärke, in der entscheidenden Phase voll da zu sein", sagt Trainer Ron Andrae ganz betont. Zudem glaubt er nicht, dass die dritte Pleite in Folge irgendwelche tiefgreifenden Einflüsse auf die Mannschaft haben wird: "Auf mich wirkt das Team sehr gefestigt und keinesfalls mental angezählt. Natürlich sind wir nach den jüngsten Ergebnissen alle ein bisschen enttäuscht, aber in dieser ausgeglichenen Liga ist eben keine Begegnung ein Selbstläufer."

Nun geht es für den Aufsteiger darum, die passende Reaktion auf die zuletzt drei Pleiten in Folge zu zeigen. Mit dem Gastauftritt beim TSV Kaldenkirchen (Sa. 19 Uhr) wartet allerdings schon der nächste unbequeme Kontrahent auf die Adler, der in der Tabelle bei gleicher Punktzahl einen Platz davor steht. In der sogenannten Hölle West verloren die Gastgeber bislang nur gegen Spitzenreiter Dinslaken. Zuletzt gab es drei Heimsiege in Serie. "Kaldenkirchen hat eine gute Mischung zwischen jungen talentierten Spielern und verdienten Routiniers. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir insgesamt die besser Truppe haben und wir demnach wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können", sagt Andrae.

Quelle: RP
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