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Lokalsport
Adler Königshof startet in die Saisonendphase

Oberliga. Handball: Für den Oberligisten geht es noch darum, die Qualifikation für die viertklassige Nordrheinliga zu schaffen. Von Senthuran Sivananda

Das Team von Adler Königshof geht an diesem Wochenende in die fünf letzten Spiele dieser Saison. Wenn die Königshofer noch die Qualifikation für die neu eingeführte viertklassige Nordrheinliga erreichen wollen, dann müssen sie bis zum Saisonende noch mindestens sechs Punkte auf den Tabellenachten Bergischer II gutmachen. Zumindest das Restprogramm kommt den Adlern entgegen. Bis auf den Tabellenfünften Borussia Mönchengladbach treffen sie ansonsten nur auf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Am Sonntag empfangen die Königshofer den Tabellenvorletzten TSV Aufderhöhe aus Solingen um 17 Uhr in der Sporthalle Königshof. In der Tabelle trennen die beiden Mannschaften derzeit zwar nur einen Rang, allerdings auch sechs Punkte. Zwei Sachen kommen den Königshofer allerdings nicht entgegen. Zum einen hatten die Mannen um Trainer Dirk Wolf vergangene Wochenende spielfrei, was in einer 13er-Liga jede Mannschaft während einer Saison zweimal überstehen muss, aber eine Mannschaft auch aus dem Rhythmus bringen kann. Zum anderen häuften sich zudem in der vergangenen Woche die Krankheitsfälle bei den Adlern. Dementsprechend weiß Wolf noch nicht, wer ihm alles am Sonntag zur Verfügung steht. Fest steht, dass Linksaußen David Biskamp und Rechtsaußen Sascha Wistuba schon einmal auf jeden Fall ausfallen.

Trotz des Punktabstandes von sechs Zählern warnt Wolf vor dem Gegner: "Die Solinger haben zuletzt gute Ergebnisse erzielt und immer nur knapp verloren. Es ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit vielen Spielern, die schon höheren Klassen gespielt haben. Wir müssen unser Spiel spielen und uns nicht auf die Spielweise des Gegners einlassen."

Die vergangenen drei Spiele gegen die SG OSC Wölfe Rheinhausen (23:28), aber auch die Spitzenteams TV Aldekerk (26:31) und ART Düsseldorf (25:30) haben die Solinger Vorstädter mit jeweils fünf Treffern Differenz verloren. Das Hinspiel gegen Königshof sogar nur mit 24:28. Zu den erfahrenen Kräften in der gegnerischen Mannschaft gehört der ehemalige Nationalspieler Mirko Bernau. Zum Manko dieser erfahrenen Mannschaft zählt es allerdings, dass sie konditionell nach einer gewissen Zeit regelmäßig einbricht.

Quelle: RP
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