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Lokalsport
Adler unterliegen im Schlussspurt

Lokalsport: Adler unterliegen im Schlussspurt
Sascha Wistuba zählte mit vier Treffern zu den besten Werfern der mannschaftlich sehr geschlossen auftretenden Adler, die dem Favoriten SG Langefeld alles abverlangten. FOTO: rp-fOTO. lOTHAR sTRÜCKEN
Nordrheinliga. Handball: Adler verlieren das Spiel gegen Langefeld mit 25:26 und zum Saisonende Trainer Dirk Wolf. Von Sven Schalljo

Trotz einer starken Leistung gegen den favorisierten Drittligaabsteiger SG Langenfeld blieb die erste Mannschaft der Adler Königshof am Samstagabend ohne Punkte und zahlte gegen die im Endspurt clevereren Gäste beim knappen 25:26 (15:15) Lehrgeld.

Die Ankündigung von Trainer Dirk Wolf am Donnerstag, dass er das Team nach der Saison verlassen werde und sich neuen Aufgaben zuwenden wolle, hatte im Lager der Adler Königshof durchaus für Aufregung gesucht. Immerhin steht der Erfolgscoach bereits im achten Jahr im Dienst des Vereins. Doch seinen Spieler war in der Begegnung gegen den favorisierten Absteiger aus Langefeld keine negative Auswirkung anzumerken.

Im Gegenteil: Von Minute eins an gingen die Hausherren aggressiv und konzentriert ins Spiel und stellten den Gast ein ums andere Mal vor Aufgaben, die diesen in Probleme brachten. Mit sehr variablem Spiel, das stets andere Akteure in Abschlusspositionen brachte - am Ende trafen acht der elf Feldspieler, und gleich vier Akteure waren mit je vier Treffern gleichauf beste Werfer - erspielten sie sich früh einen Vorteil und lagen in der 15. Minute mit 9:6 in Front.

Langenfeld aber ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich zurück und lag zehn Minuten später beim 11:12 seinerseits vorn. Fortan war es bis zur Pause ein intensives Spiel mit stets wechselnder Führung. Mit 15:15 ging es in die Kabinen.

Auch zum zweiten Durchgang kamen beide Teams absolut auf Augenhöhe heraus. Doch um die 40. Minute gelang es den Hausherren, sich etwas abzusetzen. In der 45. Minute führten sie beim 23:19 mit vier Toren. Doch jetzt zeigte sich die Klasse der Gäste, die nun mit großer Ruhe und reifem Spiel heran kamen, während die Adler in manchen Situationen etwas zu hektisch agierten. So ging der Gast in der 58. Minute mit 26:25 in Führung. Die Adler nutzten ihren folgenden Ballbesitz nicht, und für die letzten beiden Spielminuten blieben beide Seiten ohne Tor. "Wir haben ein sehr engagiertes Spiel gemacht, bei unserer vier-Tore-Führung aber nicht clever genug agiert. Wie schon in Bonn war es eine sehr gute Leistung", sagte Trainer Dirk Wolf.

Adler: Graedtke, Keutmann - Mensger, Wirtz, Wistuba (4), Christall (3), Lewandowski (1), Wolf (4), Tobae (3), Wittenberg (4/3), Spickers, Mannheim (2), Koenemann (4)

Quelle: RP
 
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