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Adler verpassen Nordrheinliga

Lokalsport: Adler verpassen Nordrheinliga
Nicht nur Würfe aus dem Rückraum waren eine sichere Beute für Lobberichs Schlussmann Matthias Hoffmann, auch in dieser Szene bleibt er gegen Mark Wolf Sieger. FOTO: Mark Mocnik
Oberliga. Adler Königshof hat die Qualifikation zur Nordrheinliga verpasst. Der 26:24 (14:14)-Heimsieg im letzten Saisonspiel gegen den TV Lobberich genügte nicht, weil Konkurrent SG OSC Wölfe Rheinhausen gegen die HSG Bergische Panther gewann. Von Senthuran Sivananda

Den Königshofern lastete die Bürde, den letzten Strohhalm zur Nordrheinliga-Qualifikation zu erhalten, sichtbar schwer auf den Schultern. Mit schwerem Gepäck im Rücken verengte sich auch das Sichtfeld. Die Adler versuchten vor allem, durch die Mitte zum Abschluss zu kommen. Die befreit aufspielenden Lobbericher setzten dagegen auch die Außen ein und scheuten sich nicht davor, risikoreiche Tempogegenstöße zu fahren. "Es war ein kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt", sagte Adler-Trainer Dirk Wolf. Am Ende setzte sich der stärkere Wille der Königshofer durch.

Vor der Partie wurden mit den Spoo-Brüdern Alexander und Thorsten, Nils Schmidt, David Biskamp, Daniel Heisig und Kai Wingert sechs Spieler aus Königshof oder zumindest aus der ersten Mannschaft verabschiedet. Es waren die künftigen Ex-Adler, die dem letzten Saisonspiel ihren Stempel aufdrückten. Zu allererst Torwart Nils Schmidt, der mit seinen Paraden der Mann des Spiels war, aber auch dafür sorgte, dass seine Mannschaft in kritischen Phasen nicht zu sehr ins Hintertreffen geriet. Über eine 12:8-Führung der Königshofer (22.) kamen die Lobbericher bis zur Pause zum Ausgleich und gingen nach dem Wiederbeginn sogar mit 16:14 (34.) in Führung. Schmidt, der einen Siebenmeter und Augenblicke später gegen einen alleine aufs Tor zulaufenden Lobbericher parierte, verhinderte einen höheren Rückstand. Kai Wingert war mit acht Treffern der Topscorer.

Nachdem die Adler gemerkt hatten, dass ihre Würfe aus dem Rückraum ein gefundenes Fressen für TVL-Schlussmann Matthias Hoffmann waren, versuchten sie in der zweiten Halbzeit vermehrt über den Kreis zu spielen. Thorsten Spoo holte einige Siebenmeter und Zeitstrafen heraus. Daniel Heisig setzte mit dem 26:24 den Schlusspunkt der turbulenten Schlusssequenz. Eine Minute vor der Schlusssirene war Lobberich noch in Ballbesitz, warf ans Aluminium und vertändelte danach den Angriff.

Quelle: RP
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