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Lokalsport
Adlers Deckung muss gegen den OSC sicher stehen

Oberliga. Handball: Die Rheinhausener sind ein Konkurrent der Königshofer im Kampf um die Qualifikation zur Nordrheinliga. Von Senthruan Sivananda

Wenn es nach den Spielern der DJK Adler Königshof gehen würde, dann könnte ein Handballspiel statt der normalen Spielzeit von 60 Minuten ruhig nur eine halbe Stunde dauern. Denn wenn ein Handballspiel nach einer Halbzeit beendet wäre, würden die Königshofer in dieser Saison mit 21:13 Punkten und einem Torverhältnis von plus 16 den sechsten Platz belegen. Ein Rang, der sicher zur Teilnahme an der neuen Nordrheinliga nächste Saison berechtigten würde. Aber weil ein Handballspiel nun mal zwei Halbzeiten beinhaltet, sind die Königshofer derzeit mit 10:24 Punkten und einem Torverhältnis von minus 37 stattdessen nur Tabellenelfter. Damit sind sie auf Platz elf liegend drei Ränge von einem Platz entfernt, der am Ende noch mit etwas Glück zur Qualifikation für die Nordrheinliga berechtigt. Auf diesen Strohhalm haben die Adler derzeit vier Punkte Rückstand und ein Spiel mehr bestritten als dessen Inhaber, die Zweitvertretung des Bundesligisten Bergischer HC II.

Wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen sie am Samstag im Heimspiel gegen die SG OSC Wölfe Rheinhausen (19.30 Uhr, Sporthalle Königshof) gewinnen. Die Rheinhausener gehören als Tabellenneunter zu den direkten Konkurrenten. Gegen den Tabellenzweiten SG Langenfeld gelang den Duisburgern zwar am vergangenen Wochenende mit 32:32 eine Überraschung, noch größer war die allerdings die Mitteilung, dass der OSC Rheinhausen die Spielgemeinschaft mit den Wölfen zum Saisonende aufgekündigt hat. Ungeachtet dessen müssen die Adler trotzdem punkten. Bei einer Niederlage würden sie auf sechs Punkte davoneilen. "Es wird darauf ankommen, wieder eine gute Abwehr zu stellen, besonders gegen den wurfstarken Rückraumlinken Huesmann. Vorne müssen wir geduldig spielen gegen die offensive Deckung", sagt Adler-Trainer Dirk Wolf. Hoffnung schöpft er aus der guten Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende, als sie im Spiel beim TV Aldekerk seine Vorgaben über die komplette Spieldauer umgesetzt hatte, aber trotzdem am Ende nach einer 27:30-Niederlage mit leeren Händen dastand. Eine Hiobsmannschaft ereilte die Mannschaft im Dienstagstraining: Linksaußen David Biskamp hat sich das Nasenbein gebrochen und fällt aus.

Quelle: RP
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