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Lokalsport
Angespannte Personallage bei den Adlern

Oberliga. Handball: Vor dem Spiel gegen ART Düsseldorf sind gleich mehrere Leistungsträger angeschlagen.

Nur eine Woche nach der vielleicht besten Saisonleistung beim 28:25-Heimsieg gegen TuSEM Essen II musste Adler Königshof im Kampf um die Qualifikation zur neuen viertklassigen Nordrheinliga wieder einen Dämpfer hinnehmen. Nach der 26:32-Niederlage beim Bergischen HC II beträgt der Rückstand auf Platz acht, der am Ende vielleicht zur Teilnahme an der Nordrheinliga noch ausreicht, wieder drei Punkte, und der auf Rang sechs, um auf jeden Fall auch nächste Saison viertklassig Handball zu spielen, bereits satte sieben Punkte.

Auf diesen sechsten Platz steht der kommende Gegner ART Düsseldorf (So., 17 Uhr, Sporthalle Königshof), der sich vor der Saison von seinem prominenten Trainer Khalid Khan getrennt hatte, unter dessen Nachfolger, dem ehemaligen Bundesligaprofi Dusko Bilanovic, aber mit Platz drei eine gute Hinrunde spielte. Den Start in die zweite Halbserie der Saison verschlief die ART bislang. Waren die Niederlagen gegen die Spitzenteams SG Langenfeld (32:36) und TV Aldekerk (23:28) noch erwartbar, war die 22:23-Heimniederlage gegen die SG OSC Wölfe Rheinhausen doch überraschend. Dennoch warnt Adler-Trainer Dirk Wolf vor dem Gegner: "Sie werden sicherlich hoch motiviert zu uns kommen, um die Niederlage wett zu machen. Wir müssen versuchen, die Düsseldorfer nicht zu ihrem guten Tempospiel über erste und zweite Welle kommen zu lassen." Die 26:29-Hinspielniederlage und die derzeit angespannte Personallage spricht nicht nur für die Adler. Kapitän Alexander Spoo droht krank auszufallen, genauso mit einer Schleimbeutelentzündung Robin Spickers, der in dieser Saison als Kreisläufer zu den absoluten Stützen der Adler-Mannschaft zählt. Mit Goalgetter Tim Christall ist eine weitere Stütze ebenfalls fraglich. Sein erster Vertreter im halbrechten Rückraum, Dennis Tenberken, fällt länger verletzt aus.

(sen)
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